Weiterer Schritt zur Allrad-Marke im Zeichen eines nordischen Bären

Skoda steigt mit dem Kodiaq in die Klasse der kompakten Sports Utility Vehicles ein.
Skoda. Eigentlich hätte der Skoda Kodiaq auf der gleichnamigen Insel in Alaska seine Fahrpremiere absolvieren müssen. Dort, wo seine Taufpaten, die bis zu drei Meter hohen Braunbären, zu Hause sind. Doch liegt dieses Eiland nicht am Schnittpunkt internationaler Verkehrswege, weshalb der Bär aus Mlada Boleslav für die Ersterprobung auf die Baleareninsel Mallorca verfrachtet wurde.
Auf neuem Terrain
Skoda betritt mit dem Kodiaq neues Terrain. Er debütiert im dicht besetzten Segment der kompakten Sports Utility Vehicles. Das ist für die Tschechen, nach den 4×4-Versionen des Yeti, des Octavia und des Superb, ein weiterer Schritt zur Etablierung (auch) als Allradmarke. Als Basis dient bekanntlich die Plattform des Konzernbruders VW Tiguan. Doch schafft es Skoda auch hier, mehr Raum als die anderen zu bieten: einerseits für bis zu sieben Personen in bis zu drei Sitzreihen, andererseits für mindestens 270 (bei voller Bestuhlung) und für mehr als Kombi-hitverdächtige 2065 Liter Ladegut. Dass der hochbeinige 4,7-Meter-Tscheche die Aufgaben Fahrkomfort und -präzision sowohl auf Autobahn, kurviger Landstraße und engwinkeligem Kurvengeläuf souverän beherrscht überrascht nicht.
Klar strukturiert wie die Cockpiteinrichtung ist das Motorisierungs-Offert zum Marktstart. Es rekrutiert sich aus einem 1,4- und einem 2,0-Liter-Benziner sowie aus einem 2,0-Liter-Diesel im Gesamt-Leistungsbereich zwischen 125 und 190 PS. Bis auf den Einstiegsbenziner gehört Allradantrieb zur Serienmitgift.
Nachgereicht wird ein – frontgetriebener – 1,6-Liter-Diesel mit 116 PS. Nachfolgen soll eine robuste Version à la „Scout“. Auch ist die Rede von einem Plug-in-Hybrid und einem RS-Sportler. Vorher aber erfolgt die Österreich-Premiere auf der Vienna Auto Show von 14. bis 17. Jänner 2017 und, nachfolgend, der Marktstart am 10. März.
Der Preis: ab 25.690 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1,4 TSI (Benziner) mit 125 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Active“. Allradantrieb kommt auf ab 32.690 Euro, für den 2,0 TDI (Diesel) mit 6-Gang-Schaltung, ebenfalls im Mitgift-Niveau „Active“.