Innovativer Antrieb, geringe Emissionen

Outlander PHEV ist Effizienz-Aushängeschild von Mitsubishi.
Mitsubishi. Die Ära der Antriebs-Elektrifzierung hatte die Drei-Diamanten-Marke mit dem Kleinwagen i-MiEV – eingeleitet. Vor zwei Jahren lieferte Mitsubishi mit dem Outlander PHEV eine Fortsetzung. Im Gegensatz zu anderen Marken, die in Großserie auf die Kooperation zweier Motoren setzen, arbeitet die japanische Marke mit drei Antrieben: einem Benziner und zwei Elektroaggregaten. Der Zweiliter-Verbrenner sitzt über der Vorderachse und steuert zur Motoren-Zusammenarbeit 121 PS bei. Von den Stromern ist einer vorne, einer hinten platziert. Sie leisten je 82 PS. Alle gemeinsam bringen es auf eine Systemleistung von 204 PS. Portioniert wird die Leistung nahtlos über ein einstufiges Getriebe. Agieren können Benziner und Elektriker entweder miteinander oder eigenständig. Sind nur die beiden Stromer im Einsatz, sollten die 12 kWh Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus für eine elektrische Reichweite von bis zu 52 Kilometern reichen. Werden alle Möglichkeiten zum ökonomischen Umgang mit Antriebsenergie ausgeschöpft, sind rechnerisch (mit 45-Liter-Benzintank) rund 800 Kilometer lange Etappen machbar. Das schafft der alternative, ab 1845 kg schwere, fünfsitzige Outlander unter Beibehaltung praxisgerechter Ladeleistung: 463 bis 1590 Liter.
Der Preis: ab 44.490 Euro. Das kostet der allradgetriebene Outlander PHEV in der „Business Edition“.