Eigenwilligkeit, gepaart mit Komfort

Motor / 02.12.2016 • 13:23 Uhr
Eigenwilligkeit, gepaart mit Komfort

Citroën entzieht sich mit dem Cactus Inter-pretationen und Segments-Zuordnungen.

CitroËn. Abgeschlossen ist die Rollenverteilung in der PSA-Gruppe (Citroën, Peugeot, DS Automobiles). Der Doppelwinkel-Marke zugeteilt wurde der Mainstream. Wobei Chefin Linda Jackson, wie sie eindrücklich betont, darunter nicht Einheitsbrei verstanden haben will, sondern französische Eigenwilligkeit und Einzigartigkeit. Denn mit Mainstream gemeint wären, vorerst, die volumensstarken, die subkompakten und die kompakten Segmente. Den Anfang gemacht hat in diesem Sinne vor zwei Jahren der Cactus. Abgesehen von seiner designseitigen Auffälligkeit durch die seitlichen Rempler-Polsterungen an der Karosserie heißt er in der Typenbezeichnung zwar C4, basiert aber auf dem C3 (dem Neuen hat der stachelig benannte Kompakte etliche Design-Details vererbt). Zur äußerlichen Eigenständigkeit hat Citroën ein entsprechendes Innenraumkonzept addiert. Das erinnert stark ans Lieblings-Lümmelsofa. Was wiederum im Sinne von Frau Jackson ist. Denn sie will, dass sich die Cactus-Käufer darin wie zu Hause fühlen. Dazu addiert hat man eine Reihe von Individualisierungsmöglichkeiten, die auch Sportsgeist ausdrücken können. Denn komplett überlassen will man das der Schwestermarke Peugeot nicht. Preis: ab 13.990 Euro. Das kostet der frontgetriebene Pure Tech 82 (Dreizylinder-Benziner) mit 82 PS und Fünfgang-Schaltgetriebe (Ausstattungsstufe „Live“).

Citroën Cactus: Auf der Basis der Vorgänger-Generation des C3 gebaut fällt der kompakte Franzose durch eigenwillige Eigenständigkeit auf.

Eigenwilligkeit, gepaart mit Komfort