Veredelter tschechischer Raumgleiter entspricht gehobenen Ansprüchen

Mit neu gemachtem Superb Combi nähert sich Skoda den Oberklasse-Segmenten an.
Skoda. Seinem Namen gerecht wurde der Superb bereits in seiner ersten Generation. Mit dem Eintritt in die aktuelle, die dritte Modellphase im vergangenen Jahr addierten die Tschechen ihrem Kombi-Flaggschiff der Mittelklasse zu Oberklasse-Raumverhältnissen auch distinguiert-edles Design und Premium-gerechte Detail-Features. Erstere manifestieren sich im Combi unter anderem im bekannt großzügigen Fond-Knieraum und einer Ladegut-Aufnahmefähigkeit von nur knapp unter 2000 Litern (Minimum-Volumen: fast schon Kombi-verdächtige 660 Liter). Zweiteres zeigt sich an der geschliffenen Karosserielinie sowie der zeitlos-eleganten Inneneinrichtung. Dazu kommt die Anreicherung durch Praxis-Details wie etwa die per Fußgeste steuerbare Heckklappe (gegen Aufpreis) und die nunmehr zweifache Schirm-Bestückung: Je einer steckt griffbereit in einem Vordertür-Fach. Zu all dem wurden die technischen Optionen ergänzt, zum Beispiel um ein adaptives Fahrwerk, das somit zwischen hoch komfortabel und straff-sportlich feinjustiert werden kann. An Motorisierungen offeriert Skoda für den Superb Combi drei Benziner von 1,4 über 1,8 bis zu 2,0 Liter, in fünf Leistungsabstufungen zwischen 125 und 280 PS. Bei den Dieseln handelt es sich um einen 1,6- und einem 2,0-Liter in insgesamt drei Leistungsvarianten: 120, 150 und 184 PS. Gekoppelt sind die Antriebe entweder an eine manuelle oder eine doppelt gekuppelte Sechsgang-Schaltung beziehungsweise an ein Siebenstufen-Direktschaltgetriebe. Allrad ist für den 1,4- und den 2,0-Liter-Benziner sowie den 2,0-Liter-Diesel eine Option.
Länge: 4,856 Meter. Kofferraumvolumen: 660 bis 1950 Liter.
Preis: ab 28.840 Euro. Das kostet der 1.4 TSI (Benziner) mit 125 PS und Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Active“.