25 Jahre in der VW-Familie, 20 Jahre Octavia-Baureihen

Motor / 13.05.2016 • 11:30 Uhr
Der Jubilar Skoda Octavia vor zwanzig Jahren und in seiner aktuellen Version der Generation drei. Fotos: Werk
Der Jubilar Skoda Octavia vor zwanzig Jahren und in seiner aktuellen Version der Generation drei. Fotos: Werk

Skoda feiert im heuri-gen Jubiläumsjahr seine Kompakt-Baureihe.

Skoda. (bkh) Als eine der ältesten Automarken der Welt feierte der tschechische Autohersteller 2015 sein 120-Jahre-Jubiläum. Heuer geht der Feier-Reigen weiter: Seit 25 Jahren ist Skoda Mitglied der VW-Gruppe. Und der Octavia, der als Herz der Marke bezeichnet wird, begeht seinen 20er. Das war der Anlass dafür, die aktuellen Baureihen zu versammeln und die heutigen Modelle den Anfängen der neuen Ära gegenüberzustellen.

Als die tschechische Regierung das Fahrzeugunternehmen 1996 an Volkswagen veräußerte, hatte man gerade den Favorit-Nachfolger Felicia im Programm. Der war bereits mit deutscher Technikhilfe entwickelt worden, und er wurde auch als Kombi, genannt Forman, hergestellt. Beide können heute noch unter Beweis stellen, dass sie nach fünfundzwanzig Jahren hoch tüchtig sind. Sie waren die Wegbereiter für den Fabia (ab 1999) und dessen Combi-Version, eine Skoda-Karosserieentwicklung auf der Plattform-Basis des VW Polo mit teils deutscher, teils tschechischer Motorentechnik.

Vorher noch leitete der Octavia als allererstes neues Modell nach der VW-Übernahme den Durchbruch und Image-Wandel von der damals als billig geltenden Ostblock-Marke zu einer fixen Größe am Automarkt ein. Seine erste Generation startete 1996. 2004 erfolgte eine Neuinterpretation. Die aktuelle Variante ist seit 2012 auf dem Markt. Seine Baureihen wurden zu Beginn dieses Jahres um die Diesel-RS-Variante ergänzt. Und das robust konfigurierte 4×4-Derivat, der Scout, mit dem sich Skoda endgültig auch als Allradmarkte etabliert hat, wird gerade im Rahmen des Euro Trek auf Erkundungstour durch Rumänien ans Schwarze Meer geschickt.

In den vergangenen 25 Jahren hat Skoda nicht nur die Produktionszahlen vervielfacht – auf weit mehr als eine Million –, sondern auch die Modellfamilien erweitert. Das Spektrum reicht vom Citigo und den vor Kurzem erneuerten Fabia (samt Combi) über den Rapid und den Octavia (samt Combi) bis zum frisch erneuerten Superb. Auch das SUV-Segment ist abgedeckt, mit dem Yeti, dessen Ablöse für 2017 ansteht. Vorher noch, gegen Ende 2016, wird in der nächsthöheren Klasse ein neues Sports Utility Vehicle starten, mit dem bärigen Namen Kodiaq. Ausständig ist noch der Nachfolger des Roomster. Dieser wird nicht mehr auf dem Fabia basieren, sondern auf dem Nützling VW Caddy.

Beginn der VW-Verwandtschaft: Felicia und Forman.
Beginn der VW-Verwandtschaft: Felicia und Forman.
Die derzeitige Krönung: Superb und Superb Combi.
Die derzeitige Krönung: Superb und Superb Combi.