Aufgefrischt in den Frühling

Motor / 06.03.2015 • 10:30 Uhr
Mazda6 Sport Combi mit Allrad steht in Genf im Scheinwerferlicht – die VN sind ihn bereits vorab gefahren. Fotos: werk
Mazda6 Sport Combi mit Allrad steht in Genf im Scheinwerferlicht – die VN sind ihn bereits vorab gefahren. Fotos: werk

Mazda legte beim 6er und CX-5 optisch dezent, technisch umfassend Hand an.

Mazda. Mit optischer und technischer Eigenständigkeit treibt der kleine japanische Fahrzeughersteller seine Erfolge weiter voran. Wesentlichen Anteil daran sollen weiterhin zwei aktuelle Top-Seller der Marke haben: der Vertreter der Mittelklasse, der 6er (Limousine und Sport Combi), und das Kompakt-SUV CX-5. Noch bevor beide Modelle auf dem Genfer Autosalon aufs Präsentierpodest gefahren sind, konnten die VN die neuen Versionen unter die Lupe nehmen.

Beiden hat Mazda ein dezentes Facelift und ein umfassendes technisches Update verordnet. Sichtbare Zeichen sind Modifikationen am Ex- und im Interieur: neu akzentuierte LED-Tagfahrlichtsignatur, konturiertere Sitze, vergrößerter Touchscreen fürs Infotainmentsystem. Spürbare Zeichen sind motorische, fahrwerks-, lenkungs- und sicherheitstechnische Justierungen, auch in puncto Geräuschdämmung. Die Parkbremse ist nun elektrisch.

Verknüpft ist diese Aktualisierung mit neuen Ausstattungsdetails: Das reicht von Voll-LED-Schweinwerfern bis zu Head-Up-Display und mobilem Internet-Anschluss via Smartphone-Integration. In Bezug darauf gibt sich Mazda stolz und selbstbewusst, verweist darauf, dass man nun „an die Tür zur Premium-Klasse klopfe“. Denn zu all dem kommt eine Armada an elektronischen Assistenten: fürs Abstand- und Spurhalten, für Pausenempfehlungen, fürs Fernlicht, fürs City-Notbremsen, und zwar in den Vorwärtsgängen wie auch im Retourgang, etc.

Ganz neu ist für die Lader-Version des 6ers, den Sport Combi, die Option auf Allradantrieb. Eine Premiere bei Mazda. Das 4×4-System lieferte der CX-5. Zu haben ist 4WD jedoch nur im Verein mit den beiden Leistungsstufen des 2,2-Liter-Diesels: 150 PS, zusammengespannt mit manueller Sechsgang-Schaltung (ab 37.190 Euro), oder 175 PS, kombiniert mit Sechsstufen-Automatik (ab 43.390 Euro). In beiden Varianten macht sich das Allrad-System unter trockenen Fahrbahnbedingungen gar nicht bemerkbar, nicht bei der Lenkung, nicht beim Abrollkomfort, nicht an der Agilität. Leicht brummig ist das Antriebs-Aggregat in beiden Leistungsstufen. Es ist Geschmackssache, ob man bullige 150 PS händisch portioniert oder es der Automatik überlässt, mächtig anschiebende 175 PS zu verwalten.

Neu ist für den CX-5 die Option auf einen starken Benziner in Gestalt des aus dem 6er bekannten 2,5-Liter-Vierzylinders mit 192 PS. Diese Leistungsstufe ist im Kompakt-SUV ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb und Sechsstufenautomatik orderbar (ab 40.090 Euro). Was im Fahrbetrieb zusätzlich zur bekannten Laufruhe und Spontanität des Aggregats angenehm auffällt, ist die optimierte Innenakustik. Zudem wurden, siehe Windgeräusche, die Außenspiegel verkleinert.

Innenakustik des CX-5 wurde verbessert.
Innenakustik des CX-5 wurde verbessert.
Auffrischung für den Mazda CX-5.
Auffrischung für den Mazda CX-5.

Fakten

Mazda CX-5:
» Benziner mit 160, 165 PS und 192 PS, Diesel mit 150 oder 175 PS/6-Gang man. oder 6-Gang-Automatik/Front- oder Allradantrieb; ab April, ab 24.990 Euro.

Mazda6:
» Benziner mit 145 PS, 165 PS und 192 PS, Diesel mit 150 oder 175 PS/6-Gang man. oder 6-Gang-Automatik/Front- oder Allradantrieb (in Kombination mit Dieselmotoren); ab März, ab 26.990 Euro.