Tschechischer Pfadfinder

Heuer wurde die neue Skoda Octavia Combi-Familie um den „Scout“ komplettiert.
Skoda. Abgerundet haben die Tschechen ihre rundum erneuerte Octavia-Baureihe nun mit der Aufrundung des Scout, der besonders Allwege-tauglichen Version des Combi-Derivats. Er soll die Erfolgsserie seines 2007 neu angetretenen Vorgängers fortsetzen. Dafür hat Skoda penibel vorgesorgt, mit permanentem Allradantrieb in Gestalt der neuesten, der fünften Generation der bewährten Haldex-Kupplung (aus dem VW-Konzernregal). Dazu kommt nebst robuster Rundumbeplankung und Unterfahr- sowie Unterbodenschutz eine Bodenfreiheitserhöhung um 31 Millimeter auf 171 Millimeter. Zusätzlich zum umfassenden Design- und Technik-Update hat Skoda für den Octavia Scout auch das Antriebsangebot frisch geordnet.
Ein Benziner, zwei Diesel
Zur Auswahl stehen jetzt ein 1,8-Liter-Turbobenziner (TSI) mit 180 PS sowie zwei Versionen eines Zweiliter-Turbodiesels (TDI): einer mit 150 und einer mit 184 PS. Der Stärkere sorgt gleichzeitig für eine Novität bei Skoda: Erstmals gibt es für den Scout die Kombination aus Top-Diesel mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe (mit sechs Stufen). Auch beim Benziner werden die Gänge via DSG ohne Zugkraftverlust gewechselt. Die sechs Schaltstufen des kleineren Diesels werden manuell sortiert.
Der Preis: ab 32.800 Euro. Das ist der Tarif für den Skoda Octavia Scout 150 PS TDI mit Sechsgangschaltgetriebe.