Auf allen Vieren zur Erfolgs-Fortsetzung

Der Seat Leon ST hat als 4Drive auch das Rüstzeug für Umwege.
Seat. Gemausert zum Erfolgstyp hat sich der Leon spätestens seit der Modell-erneuerung, an der Ex-Lamborghini-Designer Luc Donckerwolke (mittlerweile bei Bentley) entscheidenden Anteil hat: Er hat dem Spanier scharfen und charakterstarken Schliff verpasst. Das kam sowohl dem Dreitürer (SC = SportCoupé) als auch dem Fünftürer zugute, und besonders dem Kombi, bei Seat genannt ST (= SportTourer). Der glänzt durch kompakte Abmessungen – mit 4,535 Metern – bei sehr respektablem Ladevolumen – 587 bis 1470 Liter.
Eine weitere Aufwertung zur Erfolgsfortsetzung spendierten die Spanier unter deutscher (VW-Konzern-)Leitung dem Leon durch die Option auf Allradantrieb. Das Haldex-Kupplungssystem wird bei Seat markiert mit dem Kürzel 4Drive. Es ist ausschließlich dem Kombi vorbehalten (der jüngst durch den auf Robustheit getrimmten X-Perience eine weitere Modellvariantenerweiterung dazubekommen hat). Gebunden ist Allradantrieb beim Leon ST an eine Dieselmotorisierung: entweder an den 1,6-Liter mit 105 PS oder an den Zweiliter mit 150 PS. In beiden Versionen ist kein Verlust an Transportfähigkeit zu befürchten, das 4×4-System hat keinerlei Einfluss aufs Ladevolumen.
Der Preis: ab 23.690 Euro. Das ist der Tarif für den Seat Leon ST 1.6 TDI CR 4Drive Start-Stopp mit 105 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Reference“.