Discovery wird zur Familie ausgebaut

Land Rover baut den Discovery mit dem Discovery Sport zur Familie aus. Optisch orientiert sich der Neuzugang an den jüngsten Range- Rover-Modellen. Marktstart: Anfang 2015.
Messepremiere für den Discovery Sport, der den Freelander beerben soll.
Land Rover. Land Rover baut seine Modell-Familien weiter aus. In Paris zeigt der britische Hersteller im Eigentum des indischen Tata-Konzerns das neueste Familien-Mitglied: den Land Rover Discovery Sport. Damit stärkt Land Rover den Markennamen Discovery, den es seit 1989 gibt, und der seit 2009 in vierter Generation vom Band läuft.
Gleichzeitig endet die Geschichte eines Modells, jene des Land Rover Freelanders. Als einer der ersten Hersteller hatten die Briten 1997 mit dem Freelander auf straßenorientierte Versionen von Geländewagen gesetzt und damit für wichtige Impulse am SUV-Markt gesorgt. Jetzt wird die Modellbezeichnung in den Ruhestand geschickt.
Im Vergleich zum großen Discovery ist der Discovery Sport um 24 Zentimeter kürzer. Er wird aber dennoch mit bis zu sieben Sitzen angeboten. Dank eines großen Radstands von 2,74 Metern bietet er in den ersten zwei Reihen beste Platzverhältnisse, ganz hinten geht es allerdings etwas enger zu.
Technisch basiert der Discovery Sport auf der Architektur des Range Rover Evoque. Er soll aber deutlich stärker Familien ansprechen. Auch beim Design orientiert er sich an den neuen Range- Rover-Modellen.
Zum Marktstart Anfang des nächsten Jahres sollen ein 2,2-Liter Diesel in zwei Leistungsstufen (150 und 190 PS) sowie ein 240 PS starker Benziner erhältlich sein.