Transport-Thema mit Raum für Variationen und Komfort

Aus einer Kooperation
mit Fiat stammt der
vielseitige und praktische Opel Combo.
Opel. Hersteller-übergreifende Allianzen sind auf dem Nutzfahrzeug-Sektor genauso üblich wie im Pkw-Bereich. Wobei sich die Zusammenarbeit häufig nicht auf einen Partner allein beschränkt. Siehe Opel. Die Rüsselsheimer kooperieren hier mit Renault (Movano, Vivaro) und mit Fiat. Die Italiener liefern seit dem Modellwechsel vor drei Jahren die technische Basis für den kompakten Transporter Combo. Analog zu seinem Bruder Doblò kann er in zwei unterschiedlichen Längen und drei Höhen geordert werden. Die Bandbreite des Ladevolumens liegt zwischen 3,4 und fünf Kubikmeter, die maximale Nutzlast kann bis zu tausend Kilogramm betragen, das höchst zulässige Gesamtgewicht ist mit 2460 Kilogramm begrenzt.
Eine weitere Analogie besteht im Offert einer Erdgas-Version als Alternative zu Benzin und Diesel. Allerdings ist der komprimierte, als Treibstoff fungierende Stoff nicht für alle Längen- und Höhen-Versionen erhältlich.
Welche Version auch gewählt wird: Für alle werden entweder ab Werk oder von Zulieferern individuelle sowie maßgeschneiderte Ausstattungen und Einbauten angeboten, etwa für Elektriker oder Lebensmittellieferanten. Die Tendenz zu Spezial-Ausführungen ist steigend. Laut Opel werden mittlerweile 95 Prozent der gesamten Nutzfahrzeugpalette in unterschiedlichen Einzel-Editionen ausgeliefert.
Hand in Hand mit dem gegenüber den Vorgänger-Versionen gewachsenen Raum für Variationen geht der erhöhte Pkw-hafte Komfort in Form von Servolenkung, justierbarem Fahrersitz, elektrischen Fensterhebern, Zentralverriegelung und so weiter. Das ist auch die Basis für die mittlerweile klassenübliche Variante einer familiengerechten Hochdach-Kombi-Version.
Der Preis für das Basis-Modell des Combo Kastenwagens: ab 13.300 Euro (1,4, Benziner). Erdgasantrieb in Form des 1,4 CNG Turbo (120 PS, man. 6-Gang-Getriebe) ist ab 17.441 Euro zu haben.