Changan: die Einsamkeit chinesischer Automobile

Motor / 13.09.2013 • 12:30 Uhr
Einziger Vertreter aus China: Changan.
Einziger Vertreter aus China: Changan.

Changan. Was ist los mit den Chinesen? Weitab von den anderen Ausstellern residiert auf der IAA als einzige chinesische Marke Changan. Hier unbekannt, sehr höflich, sehr bescheiden, schwer auffindbar. Alle anderen (Geeli, Landwing und wie sie allen hießen) halten sich bis auf weiteres fern von Frankfurt. Changan baut zwar in China angeblich rund zwei Millionen Autos pro Jahr in Kooperation mit Ford, Suzuki, Mazda und PSA. Aber eine Marktpräsenz in Europa sei frühestens 2015 denkbar, hieß es auf der IAA. Hier zeigt die Marke schmucklos und in aller Bescheidenheit sechs wenig aufregende Modelle, darunter das Mittelklasse SUV CS 75, das in Frankfurt in aller Stille seine Weltpremiere feiert, sowie eine Hybrid-Limousine. Den stärksten Eindruck hinterlässt Changan am offiziellen Presse-Katalog. Da sind die Chinesen am Umschlag vertreten, ganzseitig.