Feinheit auch für Grobes

Motor / 01.08.2013 • 16:03 Uhr
Der 4966 m lange Jaguar XF Sportbrake nimmt es auch mit grobem Gepäck auf: Zwischen 550 und 1675 l darf es haben.
Der 4966 m lange Jaguar XF Sportbrake nimmt es auch mit grobem Gepäck auf: Zwischen 550 und 1675 l darf es haben.

Jaguars erster echter Kombi packt als Sportbrake Passagiere und Ladegut mit Eleganz.

JAGUAR. Gelungen ist das echte Kombi-Debüt der Engländer mit der Lader-Version des XF, genannt Sportbrake. Die in die Länge gestreckte Großkatze erfreut sich seit ihrem Debüt unhinterfragter Akzeptanz, auch weil sie mit feiner Eleganz selbst sehr grobe Lasten meistert. Dank durchdachter Inneneinrichtung des Laderaums mit Verzurrösen, Gepäckschienen und Wende-Ladeboden richtet klobiges und nicht ganz sauberes Transportgut keine Schäden an. Das kann ein mannshoher Eiskasten sein oder ein verschlammtes Mountain-Bike. In jedem Fall darf das Gesamtvolumen zwischen 550 und 1675 l liegen. Für den Gewichtsausgleich an der Hinterachse sorgt serienmäßig ein selbst nivellierendes Luftfeder-System. In Österreich offerieren die Briten für den Sportbrake ausschließlich Diesel-Motorisierungen. Das sind ein 2,2-Liter-Vierzylinder mit 200 PS sowie zwei Versionen eines Dreiliter-V6, eine mit 240, eine mit 275 PS. Das Wechseln der Gangstufen übernimmt hier wie dort eine feinfühlige und katzenhaft flinke Achtgang-Automatik. Start-Stopp-System ist in jeder Leistungsvariante an Bord. Was hierzulande nicht zu haben ist, vorerst zumindest, das ist Allrad-Antrieb.

Der Einstiegspreis für den Jaguar XF Sportbrake liegt bei 51.500 Euro für die Basis-Version des 2,2-Liter-Vierzylinders (200 PS, 5,1 l Norm-Mixverbrauch, 135 g/km CO2). Der 3,0 V6 (240 PS) kostet ab 57.600 Euro, der 3,0 V6 S (275 PS) ab 62.000.