Plattform-Wechsel bringt mehr Platz

OPEL. Bereits Mitte der Achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts startete der Combo seine Karriere als Transport-Meister. In seinen ersten Jahren stand er auf der Plattform des Kadett, später, 1994, auf der Basis des Corsa B, ab 2001 auf der des Corsa C. Ein großer Modellwechsel erfolgte 2011/2012. Seither ist der Opel Combo – wie viele der Lastenträger in diesem Segment – das Produkt einer Kooperation zwischen zwei Konzernen. In diesem Fall heißt Opels Partner Fiat.
Laderaum-Zuwachs
Der Wechsel zu den Italienern bescherte dem Deutschen einen beachtlichen Laderaum-Zuwachs. Wie sein Technik- Zwilling Fiat Doblò 2 wird er in mehreren Karosserie-Konfigurationen angeboten. Entweder mit 4390 mm Länge und 1845 mm Höhe oder, bei gleicher Länge, mit 2100 mm Höhe oder mit 4740 mm Länge bei 1880 mm Höhe. Das Ladevolumen beträgt je nach Variante bis zu 3,4 oder bis zu 4,2 Kubikmeter. Die maximal mögliche Nutzlast sind tausend Kilogramm. Das Motorisierungsangebot besteht aus einem 1,4-Liter-Benziner mit 95 PS und vier Dieseln in einem Hubraum-Bereich von 1,3 über 1,6 bis zu 2,0 Liter, in einer Leistungsbandbreite von 90 bis 135 PS. Dazu kommt ein bivalenter Erdgas-Triebling, ein 1,4-Liter-Turbo mit 120 PS.
Der günstigste Combo kommt auf 13.300 Euro. Soviel kostet er in der Kurz- und Niedrig-Variante mit 1,4-Liter-Benziner (95 PS) und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe. Will man Start-Stopp-System haben, muss man 300 Euro mehr kalkulieren. Der günstigste Diesel – 1.3 CDTI mit 90 PS kommt auf 14.766,67 Euro.