Partner in Plattform und Einsatz-Gebieten

CITROEN, PEUGEOT. Einen traditionellen Platz im vielfältigen Angebot der kleinen Transporter nehmen französische Zwillinge ein: der Citroën Berlingo und der Peugeot Partner. Sie unterscheiden sich in der Gestaltung des Front- und Heck- sowie des Interieur-Designs, sind jedoch technisch identisch.
Am Beispiel des Citroën zeigt sich die optische und technische Weiterentwicklung. Er hatte seine Markt-Premiere 1996 gefeiert. Mit dem Face- und Technik-Lift von 2008 (und der Modellauffrischung von 2012) ist er in allen Dimensionen gewachsen. Zugelegt hat er auch bei der Ausstattung, die sich von rein zweckmäßig zu wohnlich gewandelt hat, mit neuer Möblierung und pkw-gerechten Ausstattungsoptionen. Mit einem maximalen Ladevolumen von 4,1 Kubikmetern liegt seine Transport-Kapazität bei zwei Euro-Paletten.
Citroën Österreich bietet vier Motorisierungs-Varianten an: einen 95-PS-Benziner und einen 75-PS- sowie zwei 90-PS-Diesel-Versionen. Die 90-PS-Selbstzünder sind Micro-Hybrid-, sogenannte „e-HDi“-Antriebe. Einer ist mit einem manuellen, der andere mit einem automatisierten Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Letzterer ist der Sparmeister der Palette. Der Mix-Verbrauch wird mit 4,7 l/100 km angegeben, der CO2-Emissionswert liegt bei 123 g/km.
Der Citroën Berlingo kostet ab 11.150 Euro. Dabei handelt es sich um die Einstiegs-1,6-Liter-Benziner-Version mit 95 PS (1.6 VTi). Der Peugeot Partner kostet mit gleicher Motorisierung ab 12.150 Euro. Diese Tarif-Differenz resultiert aus unterschiedlichen Basis- Ausstattungen.