Ohne Schnickschnack, mit allem, was es braucht

Er wird mit serienmäßigen Ladungssicherungssystemen angeboten.
Die franko-rumänische Antwort auf Transport- Fragen ist seit Kurzem in Österreich zu haben.
Dacia. Ganz frisch im Reigen der kompakten Kastenwagen ist der rumänische Bruder des Renault Kangoo: der Dacia Dokker, der als Verblechter den Zunamen „Van“ in der Typenbezeichnung führt. Er ist allerdings kein ganz enger Blutsverwandter, das Design ist ein eigenständiges, und es sind nur einige Technik-Teile plus Motoren, die aus Frankreich stammen. Der Dokker selbst stammt zwar im Prinzip – dem Namen nach – aus Rumänien, wird aber in Marokko montiert. Ausstattungsseitig hat der Hersteller alles weggelassen, was auch nur in die Nähe von unnötigem Schnickschnack kommt. Dennoch kann man sich über einen gut eingerichteten Arbeitsplatz mit rückenfreundlichen Sitzen, ein Cockpit mit allen nötigen Informationen und ein exakt schaltbares Fünfgang-Getriebe freuen.
Was das Aufpreis-Ladezubehör betrifft, ist alles zu haben, um die Transportware verrutschfrei zu sichern. Das Angebot sorgt mit Verzurrösen, Trenngittern und -wänden für vielseitige Einsetzbarkeit. Zwecks leichter Zugänglichkeit hat Dacia auf asymmetrische Heck-Türen anstelle einer Heckklappe gesetzt. Auf einer Gesamtlänge von 4,4 Metern (und 1,81 Metern Höhe) hält der Kastenwagen ein Ladevolumen von bis zu 3900 Liter parat. Damit hat er die Lizenz als Lieferant in kleinen und großen Städten. Er kostet ab 7940 Euro, dafür bekommt man einen 1,6-Liter-Benziner mit 85 PS. Weitere Motoren: ein 1,5-Liter-Diesel mit 75 oder 90 PS.