Nimmt auch gerne Gas an

Zu den vielen Talenten des VW Caddy Kastenwagens gehört der bescheidene Sprit-Durst.
Volkswagen. Einer der Top-Stars in VWs Nutzfahrzeug-Palette ist seit den späten Siebzigerjahren der VW Caddy. Der auf der Golf-Plattform aufbauende spätere Hochdach-Kombi hat mit seiner Modell-Überarbeitung 2010 ein recht fesches Outfit mit dem Volkswagen-Familien-Gesicht erhalten. Dabei blieb es nicht beim pkw-haften Außen-Design. Auch im Interieur geht es nicht bloß arbeits-, sondern auch freizeit-gerecht zu, mit gar nicht spartanischer Inneneinrichtung und einer Reihe von Optionen, mit denen der Arbeitsplatz wohnlich gestaltet werden kann.
Zwei Radstand-Längen
Den Caddy Kastenwagen gibt es in zwei Radstand-Längen: 2681 mm und 3006 mm. Damit reicht die Ladevolumen-Bandbreite von 3,2 bis zu 4,2 m3. Eine Pick-Up-Version gibt es nicht mehr. Diese Rolle hat der Amarok übernommen. Als Arbeitstier nimmt der Caddy als Treibstoff neben Diesel und Benzin auch gerne Gas an. VW offeriert auch eine Variante mit Erdgas-Antrieb. Damit mauserte sich der Caddy EcoFuel hierzulande zu einem der meistverkauften mit Gas betriebenen Fahrzeuge. Von insgesamt 695 neu zugelassenen Autos mit dieser Art von Antrieb entfielen im Vorjahr alleine 217 Einheiten auf den kompakten Volkswagen-Nützling. Mit Jahresbeginn erweitert der Hersteller nun sein EcoFuel-Angebot für den Caddy. In der Einstiegs-Version Entry kostet der bivalente Zweiliter mit 109 PS nun ab 15.550 Euro. Noch weiter nach unten schrauben kann man diesen Tarif im Rahmen einer aktuellen Aktion, die bei Kauf eines neuen Modells einen Unternehmer- und – bei Eintausch – Finanzierung über die Porsche Bank weitere Boni offeriert. Wer mit einem konventionell angetriebenen Modell einsteigen möchte, für den kostet der Caddy Kastenwagen ab 11.170 Euro, mit einem 1,2-Liter-Benzin-Motor (TSI) in der Leistungsstufe 85 PS.