Verlängerung für den Gewinner

Der preisgekrönte neue Ford Ranger wurde an die heimische Steuer- Vorschrift angepasst.
FORD. Globalisierung ist bei Ford angesagt. Von der kleinen bis zur großen Klasse, vom Pkw bis zum Nützling wird die gesamte Modell-Palette neu interpretiert. Ab jetzt und in Zukunft werden alle Segmente gültig für die ganze Welt – sprich für 180 Länder – produziert. Nicht ausgenommen davon ist ein bislang sehr knorriger Geselle: der Ranger. Er bekam nun im Zuge der kompletten Modellerneuerung ein ebenso land- wie stadtfeines Outfit sowie Technik verpasst. Dabei blieb kein Detail unangetastet: Motor- und Fahrwerks-Charakteristik, Handling, Fahrverhalten, Geräuschdämmung, Ausstattung und Komfort sowie Sicherheit. Zu dieser gehören nun ESP und Traktionskontrolle, ebenso Bergan- sowie Bergabfahrhilfe. Zugelegt hat der Ranger bei der Modell-erneuerung an Größe und Gewicht. Er misst je nach Version jetzt zwischen 5274 und 5359 Millimeter, bei einem Radstand von 3,220 Meter und einem Gewicht von 2038 bis 2320 Kilo. Imposant ist seine Tragfähigkeit: bis zu einer Tonne Nutz- und bis zu 3350 Kilo Anhängelast. Nicht abgelegt hat er seine Offroad-Tauglichkeit mit – überarbeitetem – Allradsystem, das nach wie vor zwei Gelände-Untersetzungen aufweist. Abgelegt hat er seine bislang doch etwas angehobene Durstigkeit. Je nach Motorisierung – 2,2-Liter-Diesel mit 125 oder 250 PS, 3,2-Liter-Diesel mit 200 PS – genehmigt sich der Neue zwischen 7,7 und 10,8 Liter Treibstoff.
Ladefläche verlängert
Trotz seines Größenwachstums stellte sich der frisch gemachte Ami als zu klein heraus: Für den österreichischen Fiskus war seine Ladefläche zu kurz, um sich die Vorsteuerabzugsberechtigung als Nutzfahrzeug zu verdienen. Die muss nämlich mehr als 50 Prozent des Radstandes betragen. Es fehlten 55 mm auf die erforderlichen 1615 mm. Eine österreichische Lösung konnte gefunden werden. Die Ladeklappe wurde ausgehöhlt und der Ladefläche eine Verlängerung verpasst.
Dessen ungeachtet hat er bereits gewonnen: Einerseits den „International Pick-Up Award 2013“, andererseits – als erster Pick-Up überhaupt – die höchste Wertung im NCAP-Crashtest: die begehrten fünf Sterne.
Die Preistabelle des neuen Ford Ranger beginnt bei 25.530 Euro. Dafür bekommt man die Einzelkabinen-Basis-Version, angetrieben vom 2,2-Liter-Diesel (mit 125 PS), gekoppelt an ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe.
