Die Pollen aussperren

Allergien. Das Frühjahr geht gern mit tränenden Augen und triefen- den Nasen einher.
Aufgrund des kalten Jänners startete die Pollensaison heuer etwa drei Wochen später als im üblichen Schnitt – und sorgte teils für heftige Beschwerden. Pollenallergiker haben es im Freien nicht leicht, aber selbst in der Wohnung oder dem Haus geht es weiter. Glücklich kann sich schätzen, wer eine kontrollierte Be- und Entlüftung sein eigen nennt, die stets gut gefilterte Luft in die Wohnräume transportiert.
Pollenschutzgitter installieren
Studien haben bewiesen, dass Pollenschutzvorrichtungen 90 Prozent der Pollen draußen halten können. Wer also gerne bei offenem Fenster schläft, sollte darüber nachdenken, entsprechende Gitter vor den
Fenstern zu installieren.
Richtig lüften
Tagsüber sollten die Fenster der Wohnung bestenfalls geschlossen gehalten und nur zu Zeiten gelüftet werden, in denen weniger Pollen fliegen. Pollen-Apps und Webseiten geben Auskunft über die regionale Pollenbelastung.
Putzen
Staubfänger wie Gardinen und Polstermöbel (ver-)meiden und in der belastungsstärksten Zeit mehrmals wöchentlich die Möbel absaugen, den Boden wischen und die Wohnung putzen. Da das Putzen aber natürlich selber viel Staub aufwirbelt, am besten elektrostatische Einwegtücher oder für die Polstermöbel einen Staubsauger mit Wasserfilter benutzen.
Wäsche waschen
Die meisten Pollen sammeln sich in der Kleidung – getragene Kleidung sollte also nicht im Schlafzimmer abgelegt werden. Nach dem Wäschewaschen sollte man Kleidung außerdem nur in geschlossenen Räumen aufhängen.
Duschen und Haarewaschen
Damit die Pollen auf dem Körper – die meisten sammeln sich übrigens in den Haaren – sich nicht noch im Bett verteilen, sollte man vor dem Schlafengehen duschen und sich am besten auch gleich die Haare waschen.
Weitere Infos auf
www.pollenwarndienst.at