Gärtnern am eigenen Balkon

Miete / 01.09.2016 • 13:11 Uhr
Auf nachbarliche Balkone flatternde Blätter oder Tränkwasser achtgeben. Foto: Shutterstock
Auf nachbarliche Balkone flatternde Blätter oder Tränkwasser achtgeben. Foto: Shutterstock

Pflanzen. Gärtnern macht Spaß, auch am Balkon. Gesetzt den Fall, man hält einige Regeln ein.

Mit ein bisschen Geschick und der passenden Ausstattung gedeihen viele Zier- und Nutzpflanzen auch auf kleinstem Raum. Und als Belohnung landen sogar vielleicht Erdbeeren frisch auf dem Teller. Egal ob Gemüsekistchen oder Blumen in Töpfen, beim minimalistischen Balkongärtnern muss auch auf die Nachbarn und die Gebäudesubstanz Rücksicht genommen werden. Bei der Bepflanzung ist darauf zu achten, dass das Mauerwerk nicht in Mit-
leidenschaft gezogen wird, wie es beispielsweise bei Kletterpflanzen wie Efeu der Fall sein könnte. Man sollte sich daher vorab in einem Fachhandel informieren, welche Pflanzen für den eigenen Balkon geeignet sind. Auch ist es nicht zulässig, die Außenmauer zur Befestigung von Blumentrögen einfach anzubohren. Für alles, was in der Fassade verankert wird, ist die Zustimmung des Vermieters einzuholen.

Sicherheit oberstes Gebot

Bei sehr großen und schweren Blumenkisten ist es ratsam, vor deren Aufstellung das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen, um sich über die Statik und Belastbarkeit des Balkons zu informieren. Wenn man Blumenkisten an der Außenseite des Balkons befestigen möchte, so hat man dafür Sorge zu tragen, dass diese sicher montiert sind und nicht herunterfallen können. Im Gegensatz zu der Balkoninnenseite kann der Vermieter das Anbringen an der Außenseite aus sicherheitstechnischen Gründen jedoch untersagen. Beim Gießen Ihrer Pflanzen sollten Sie darauf Bedacht nehmen, dass das Gießwasser nicht nach unten auf den Nachbarbalkon tropft. Gleiches gilt selbstverständlich auch für Erde.

Weitere Infos auf
www.mietervereinigung.at