Die Rauchmelder warten

Sicherheit. Wer bei seinen alten Rauchmeldern nur die Batterien tauscht, tut dem Sicherheits- gedanken noch nicht genüge.
Neue oder umfangreich umgebaute Wohnungen verfügen in Vorarlberg standardmäßig über Rauchmelder. In älteren Mietwohnungen ist dies jedoch immer noch nicht Standard und wird in den seltensten Fällen vom Besitzer nachgerüstet, da es in Österreich noch nicht flächendeckend gesetzlich vorgeschrieben ist. Nach der OIB-Richtlinie zur Installation von Rauchmeldern muss jeder Aufenthaltsraum wie Schlafzimmer, Kinderzimmer, aber auch Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Hobbyraum Gang und Treppe mit einem Rauchmelder ausgerüstet sein. Wichtig ist, Rauchmelder auf keinen Fall in der Küche zu installieren. Kochdämpfe würden ständige Fehlalarme auslösen. Auch Mieter von Altwohnungen tun gut daran, im eigenen Interesse Rauchmelder zu installieren und regelmäßig deren Funktion zu prüfen.
Wartung und Pflege
Die meisten Rauchmelder verfügen über ein akustisches Signal, das anzeigt, wenn die Batterie schwach ist – eine bessere Möglichkeit sind 10-Jahres-Melder, die zwar teurer in der Anschaffung – dafür aber durch Funktionsgarantie absolut wartungsfrei sind. Nach Ablauf dieser Zeit müssen diese ausgetauscht werden, da die Funktion der Messkammer nicht mehr gewährleistet ist. Beim Kauf sollte unbedingt auf eine hohe Qualität geachtet werden. Eine VdS-Zulassung laut ÖNORM EN 14604:2005 ist Grundvoraussetzung – ein CE-Prüfzeichen allein ist zu wenig. Regelmäßiges Reinigen von Staub und Schmutz sowie Sichtkontrolle auf äußerliche Beschädigungen sollten ein- bis zweimal im Jahr vorgenommen werden.