Texte zwischen Schmerz und Hoffnung

Bewegender Abend im Bregenzer Kosmos Theater.
Bregenz Unter dem Titel „Jenseits der Grenze“ fand am Mittwochabend im Theater Kosmos eine besondere musikalische Lesung statt. Die bekannte Schauspielerin und Sprecherin Sabine Lorenz sowie der in Feldkirch lebende persische Gitarrist Amin Asgari widmeten sich mit großer emotionaler Intensität den sichtbaren und unsichtbaren Grenzen unserer Welt.

Die Textfassung von Monika Bauer und Sabine Lorenz vereinte ausgewählte Werke unter anderem von Aleš Šteger, Rose Ausländer, Hans Magnus Enzensberger, Bertolt Brecht, Mahmud Darwish und Tania Tervonen. Die Texte behandelten Krieg und Verlust, Entwurzelung und Sehnsucht, ebenso aber Hoffnung, Liebe und die unzerstörbare Würde des Menschen.
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Unter den rund 80 Besucherinnen und Besuchern befanden sich KUGES-Geschäftsführerin Monika Wagner, die neue Dramaturgin der Bregenzer Festspiele Anke Rauthmann, Stefanie Pitscheider Soraperra vom Frauenmuseum Hittisau, Petra Klose vom Montagsforum sowie der Musiker Hossein Samiean, die Künstlerin Maja Willi, die Schauspieler Julia Reisser und Hannes Kainz, Nicole Wehinger, Eva Diem, Lena Menghin, Natalie Begle, Kurt Greussing und Wolfgang Köhle.

Die Veranstaltung der impulse Privatstiftung war damit nicht nur eine künstlerische Auseinandersetzung mit geopolitischen und inneren Trennlinien, sondern auch ein eindringliches Plädoyer für Menschlichkeit und Verantwortung.

