Ein Kaleidoskop von Wälder Kunst

Vierte Auflage von “Kunstbräu” mit 21 Künstlern an drei Orten in Lingenau eröffnet.
Lingenau Drei Jahre lang wurde zeitgenössische Bregenzerwälder Kunst im “Brauhaus Alberschwende” gezeigt, mittlerweile ist “Kunstbräu” gewachsen und aus Platzgründen zumindest vorübergehend nach Lingenau übersiedelt.

Im ehemaligen Blumengeschäft “Blumig”, dem früheren Raiffeisen-Lagerhaus und einem Teil des Lagers von Tischler Martin Bereuter zeigen 21 Kunstschaffende einen Teil ihrer Arbeiten.

Kulturbüro-Leiterin Juliana Krump begrüßte zur Eröffnung viele Interessierte, darunter Regio-Obfrau Bianca Moosbrugger-Petter, Isabella Natter-Spets oder Bürgermeister Philipp Fasser. Letzterer würdigte die Ausstellung und betätigte sich als Tontechniker.

Musikalisch begleitet haben die Vernissage Elisa Hagspiel, Paula Stoppel und Jasmina Kathan von der Musikschule. BORG-Direktor Ariel Lang berichtete zu Beginn seiner Rede davon, wie er sich beim ersten Rundgang durch die Ausstellung 50 Jahre zurückversetzt sah, beim Besuch der ersten großen Gemeinschaftsausstellung der “Kulturtage Bregenzerwald” an der Hand seines Vaters. “Der Kulturgedanke wurde hier aufgegriffen”, stellte Lang fest, nachdem er sich an eine Reihe von kulturellen Initiativen im Bregenzerwald erinnert hatte.

Kunst brauche keinen goldenen Käfig, sondern einen Raum zum Atmen. “Es ist ein Fest der Vielfalt mit zarten Aquarellen, wunderbaren Keramiken, Konzept-Art, die zum Nachdenken herausfordert, Lampen, die nicht nur leuchten, sondern auch Geschichten erzählen und mehr”.










