Neue Sicht auf alte Kunst

Sommerausstellung im Angelika Kauffmann Museum eröffnet.
Schwarzenberg “Diese Ausstellung soll dazu anregen, alte Kunst mit neuen Augen zu sehen”, erklärte Thomas Hirtenfelder bei der Eröffnung der sechsten von ihm kuratierten Ausstellung im Angelika Kauffmann-Museum.

Bei der Schau “Im Gewand. Angelika Kauffmann und die Mode” gehe es um ein Thema, das uns alle täglich betreffe: “Welche Botschaften will ich aussenden, welchen Eindruck vermitteln, welche Geschichte mit meiner Kleidung über mich erzählen?”

Die Künstlerin habe ein großes Gespür für Mode gezeigt, Trends gesetzt und sei selbst zu Stilikone geworden. Zu den Attraktionen der Ausstellung gehört das Selbstbildnis in Bregenzerwälder Tracht, der ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Neben Bildern sind teilweise 300 Jahre alte Kleidungsstücke zu sehen, aber auch ein der damaligen Zeit nachempfundenes, von Autodidaktin Emma Fechtig aus edlen Vorarlberger Stoffen gefertigtes Gewand.


Auf Einladung des Kurators hat der in Wien lebende, aus Schwarzenberg stammende Maler Drago Persic mit drei auf Stoffe und Gewänder in historischen Gemälden bezogenen Bildern eine Brücke zur Gegenwart geschlagen. Als neue Obfrau des Vereins “Freunde des Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg” begrüßte Sabine Haag die Besucher. Sie würdigte die großen Leistungen ihres seit 2011 in der Funktion tägigen Vorgängers Gert Ammann und wies darauf hin, dass die Künstlerin als “die vielleicht kultivierteste Frau Europas” bezeichnet wurde. Offiziell eröffnet hat die Ausstellung LH Markus Wallner, für den musikalischen Teil sorgte das “2er Blattler Saxophon-Quartett”.


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