Ein Abend der performativen Selbstanklage

“Wir haben versagt” feierte Premiere am Dornbirner Spielboden.
Bregenz Mit einem Abend der performativen Selbstanklage beging das Aktionstheater Ensemble sein 35-jähriges Bestehen. Die Premiere von „Wir haben versagt“ am Dornbirner Spielboden führte das Publikum, darunter Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink, Stadtrat Alexander Juen, Kulturamtsleiter Roland Jörg, Landestheater-Intendantin Stephanie Gräve, Autor Wolfgang Mörth, IG-Kulturobmann Niklas Koch, Künstler Matthias Bildstein, Galerist Erhart Witzel, Andreas und Gertrud Neusser, Werner Furlan, Annette Kropshofer, Bernhard Klisch, Christina und Julia Kreipl, Martina Eisendle und Martin Thomas Pesl durch eine schonungslose Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Abgründen des Scheiterns.

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Die Akteure Zeynep Alan, Monica Anna Cammerlander, Thomas Kolleund Benjamin Vanyek setzten in der Inszenierung von Martin Gruber auf die bewährte Form eines Wechselspiels aus Monologen, das zwischen Kindersprache und Alltagsjargon über das eigene Versagen reflektierte.

Das Ensemble konzentriert sich seit eineinhalb Jahrzehnten auf selbst entwickelte Texte und brachte mit bitterem Humor und musikalischen Akzenten von Jean Philipp Viol und Sängerin Danielle Pamp das Menschsein auf eine tragikomische Ebene.









