Künstliche Intelligenz in der Kunst als Kunst

Künstlerin Claudia Larcher präsentiert in der Galerie Lisi Hämmerle eine Serie von Werken, die mit KI-Tools generiert wurden.
Bregenz Kürzlich wurde in der Galerie Lisi Hämmerle in Bregenz die Ausstellung der Künstlerin Claudia Larcher eröffnet. Zur inhaltlichen Einführung sprach die Kunsthistorikerin Sarah Kirsch mit der Künstlerin.

Die in Wien lebende Künstlerin Claudia Larcher präsentiert eine Serie von Fine Art Prints, die mit KI-Tools (Künstlicher Intelligenz) generiert wurden. Ausgangspunkt sind klassische Stilllebengemälde aus dem 17. Jahrhundert, die von Larcher zu „Blumen aus Plastik“ – so der Titel der Ausstellung – weiterentwickelt werden.

Larcher schlägt in ihrer Neuinterpretation eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, klassischer Kunst und modernem Konsum, natürlichen und technologischen Elementen. Die Kunstblumen aus Plastik spiegeln in ihrer unvergänglichen Perfektion den Zeitgeist des 21. Jahrhunderts wider und weisen auf ökologische Herausforderungen unserer Zeit hin. Klassische Symbole in den Stillleben werden durch zeitgenössische Artefakte ersetzt. Zudem präsentiert sie eine zum Teil mit KI generierte Videoarbeit mit dem Titel „Das große Baumstück“.

Beeindruckt zeigten sich Vernissagegäste wie Thomas Häusle (Kunstraum), Andrea Fink, Robin Kirsch, Rosita Huber, Stadtrat Michael Rauth, Tanja Pratter, Willi Meusburger, Evi Ruescher, Harald Gmeiner, Andrea Romagna-Miessgang oder Bianca Tschaikner.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.


