Ein Filmportrait zum 80. Geburtstag von Tone Fink

Treffpunkt: Preview lockte Kunstfreunde ins ORF Landesfunkhaus nach Dornbirn.
Dornbirn „Linientanz“ nennt Tone Fink das, was er zu Papier bringt – seinem Medium. Er zeichnet auf Papier. Er stapelt Papiere und zerschneidet sie in eine „Splitterwelt“. Er füllt Kunstbücher mit Hunderten von Zeichnungen. Er formt Tiermasken, Kleider, Möbel, Gefährte aus Papier. Nichts inspiriert ihn so anhaltend wie dieses zarte, strapazierfähige Material, das so leicht reißt und so einfach zu flicken ist.

Die Fotografin Marianne Greber sieht ihn im Papierschnipselregen. „Ein fremder Mensch. In seiner eigenen Haut nur zu Gast“, sagt der Schriftsteller Max Lang über den Haut- und Körperkünstler. „Das Alte, das Antikische, das Dionysische“ findet Thomas D. Trummer, Direktor des Kunsthaus Bregenz in Tone Finks Werk. Und der Autor Michael Köhlmeier sagt: „Er hat das so schön geplant, dass das Spiel und das Leben identisch sind – in ihrer Länge, in ihrer Intensität, in ihrer Schönheit.“
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Jetzt feiert der Bregenzerwälder Künstler in Kürze seinen 80er. Grund genug, um zu einer Jubiläums-Preview über das schier unendliche Schaffen des Jubilars ins Landesfunkhaus nach Dornbirn zu laden. Zusammengestellt wurde der vorab präsentierte Film von der Kunstschaffenden Ingrid Bertel, für die Kamera zeichnete sich Alexander Roschanek verantwortlich, den Feinschnitt gab es von Jürgen Bereuter.

Vom beflissenen Leben Finks und seinen Werken konnten sich an diesem Abend Franz und Erika Stoß, Lisbeth Bischoff, Marielle Moosmann, Harald Sonderegger, Rudi Gallist, Marika Loacker und Ulli van Delft ebenso überzeugen wie Ivo Vögel, Ursula und Walter Fink sowie Uta Belina Waeger und Erhard Witzel.





