Werke von Peter Wehinger lockten Kunstinteressierte nach Hard

In seiner dritten Einzelausstellung zeigt der Künstler in der Galerie.Z auf, wie bedeutungsträchtig das Motiv der letzten Reise sein kann.
Hard In bereits bekannter Manier zeichnete er diesmal Figuren, die müde, ausgehungert, abgearbeitet und alt sind. Sie schleppen ihre letzten Habseligkeiten mit sich und sind der Unbill der Naturgewalten ausgeliefert.

Wohin der letzte Aufbruch führt, welche Beweggründe dazu geführt haben, überlässt der Künstler der Fantasie der Betrachter. Wer den künstlerischen Weg des gebürtigen Dornbirners verfolgt, erkennt auch in seinen neusten Zeichnungen recht schnell seinen Hang zum Subversiven. Das Unterwandern von allgemein akzeptierten, tradierten und gesellschaftlich geprägten Bildern ist zu seinem Markenzeichen geworden.
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Nach Objekten und Installationen, mit denen der Absolvent der Akademie der bildenden Künste in Wien anfangs am Kunstmarkt auftrat, wählte er zunehmend die Zeichnung als Ausdrucksmittel und den Prozess des Alterns als Thema. Selbstverständlich unter Beibehaltung des Hintersinnigen.

Im Rahmen der Vernissage verstand es Katharina Wehinger in ihrer Eröffnungsrede den zahlreichen Besuchern noch weitere interessante Details zu den gezeigten Arbeiten und zum gesamten Œuvre Wehingers zu erläutern.

Im Anschluss der offiziellen Eröffnung stand Peter Wehinger den Kunstinteressierten noch Rede und Antwort. Darunter waren Franz Romagna, Hubert Berkmann, Gernot Riedmann, Klaus Amann, Simone Winder, Gudrun Jonuzi, Barbara und Tanzer Uz sowie Reiner Walter.


