Windböen auf dem Säntis lassen Wörter tanzen

Treffpunkt: Kolumination auf 2502 Meter Höhe feierlich eröffnet.
Marion Hofer
Schwägalp Der Wind macht den Worten Konkurrenz. Nicht laut genug ausgesprochen verhallen sie in der Melodie der Böen, die mit 76 Stundenkilometern um den 2502 Meter hohen Gipfel des Säntis pfeifen.

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Doch die besten deutschsprachigen Kolumnisten ließen sich beim vierten Festival der Worte nicht beirren. Nur Bettina Weiguny ist unsicher. „Wenn Österreich, Deutschland und die Schweiz sich treffen, das geht doch selten gut“, meint die Journalistin, die ihre Texte am frühen Nachmittag vorträgt. Rainer Hank, Manfred Papst, Elfriede Hammerl, Kurt W. Zimmermann und Gabriele Kuhn lassen sich von Moderator Wolfgang Heyer überzeugen.

Er ist nämlich überzeugt, dass Tanz das verbindende Element der drei Länder ist. Ganz unrecht scheint er nicht zu haben, denn die Slammer Annalena Schuh aus Österreich, Manuel Diener aus der Schweiz und Andreas Rebholz aus Deutschland lassen immerhin die Worte tanzen.

Klingen tun sie hingegen bei Harald Martenstein, der zu den bekanntesten deutschen Autoren und Kolumnisten zählt, als ihm Gerhard Schwarz, Publizist und Präsident der Jury den „Preis der Kolumination“ überreicht. Da applaudiert Vereinspräsident Hans Höhener ebenso wie die Mitglieder Reinhard Frei, Margit Hinterholzer und Marcel Steiner.

Als Koluminationsfans der ersten Stunden reisen aus Vorarlberg auch Angela Ganthaler mit Mutter Anna und Schwägerin Angela an und aus Fußach Herma und Sabine Sutterlütti.


