Neuer Reiseantritt für Charles und Camilla

König Charles tritt am Mittwoch die verschobene dreitägige Reise nach Frankreich an.
London Der Staatsbesuch war bereits im März angesetzt, musste jedoch wegen schwerer politischer Unruhen im Gastgeberland abgesagt werden. Nun also der neue Reiseantritt von Charles und Camilla. Ein Besuch, um sich auf die gemeinsame Geschichte, der Kultur und Werte zu besinnen.
Zu reisen wussten die britischen Royals schon immer. 1934 wird der Riesendampfer „Queen Mary“ vom Stapel gelassen. Queen Mary übernimmt stolz die Patenschaft. Und König George der V. fühlt sich auch bei stürmischer Brise wohl.

Am 20. September 1968 wird der Ozeanriese „Queen Elizabeth“ getauft. Am 2. Mai 1969 tritt er die Jungfernfahrt von Southampton nach New York an – und das bei strömendem Regen.

Die Königliche Yacht Britannia hat dazu beigetragen, dass Queen Elizabeth die weitest gereiste Monarchin der Welt wurde. Für einen Staatsbesuch wurden fünf Tonnen Gepäck an Bord gebracht, alles von den Juwelen der Königin bis hin zu den speziellen Wasserflaschen für den Tee Ihrer Majestät. Der königliche Luxusdampfer „Britannia“ wird am 11. Dezember 1997 unter Anwesenheit der königlichen Familie in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Betrachter wollen bei der Queen eine Träne ausgemacht haben. Dem Vernehmen nach die einzige Träne, die die Queen in der Öffentlichkeit je geweint hat.
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Standesgemäß präsentieren lässt es sich am besten in der goldenen Staatskarosse, die für jede Krönung und bei der feierlichen Parlamentseröffnung Verwendung findet.

Neben dem königlichen Zug gibt es noch einen Repräsentations-Fuhrpark mit Luxuskarossen. Einblick gibt das Rolls-Royce-Museum in Dornbirn. Dort steht ein 1926er Phantom I, den der Urgroßvater von Charles, König George V., gefahren ist, und ein 1936er Phantom III, den Queen Mum, also Charles geliebte Großmutter, einst für Paradefahrten genutzt hat.
Ja, und dann steht König Charles III. hoffentlich noch fest auf beiden Beinen. Mit seiner königlichen Gangart muss er es noch weit bringen.
Lisbeth Bischoff ist Adelsexpertin und lebt in Dornbirn