Kulinarisches Comeback in Höchst: Die „Alte Schule“ öffnet ihre Türen

Die neue “Alte Schule” am Höchster Kirchplatz ist ab 1. Juli offiziell geöffnet. Mit einem umfangreichen Angebot und moderner Ausstattung setzt die restaurierte Location neue Maßstäbe in der regionalen Gastronomie.
HÖCHST Ab sofort belebt die „Alte Schule“ wieder den Kirchplatz in Höchst. Mit dem 1. Juli steht das volle Angebot an Speisen und Getränken zur Verfügung, doch der erfahrene Gastronom Murat Demir begrüßt bereits jetzt Gäste im komplett umgebauten Restaurant. Künftig soll das historische Gebäude auch an die geplante Nahwärmeversorgung um den Kirchplatz angeschlossen werden.

Seit dem Vorjahr laufen die Arbeiten an dem markanten Gebäude am Kirchplatz, am 1. Juli wird die Eröffnung gefeiert. Das Restaurant mit 50 Sitzplätzen präsentiert sich in neuem Design, der bewirtete Vorplatz bietet weiteren 50 Gästen stabilen Schutz vor Sonne und Regen. Auch die anderen Bereiche des Hauses weisen zahlreiche Neuerungen auf: Neben einem neuen Lift gibt es künftig klimatisierte Räume für die Musikschule, die Tagungsräume und den eindrucksvollen Alemannensaal im Dachgeschoss.

Höchst investierte 1,7 Millionen
Rund 1,7 Millionen Euro hat die Gemeinde Höchst in das Projekt „Alte Schule“ investiert. Noch sind die Experten für Elektronik und Klimatechnik am Werk, doch das neue Restaurant ist bereits betriebsbereit. Die Ausstattung, realisiert durch einen erfahrenen Gastroplaner, überzeugt, und die neue Küche entspricht den modernsten Standards. Hier können Murat Demir und sein Team sowohl heimische als auch internationale Spezialitäten zubereiten. „Alles stets frisch!“, betont der in Tiroler Pitztal geborene Koch.


Der Höchster Bürgermeister Stefan Übelhör und Amtsleiter Mag. Alexander Thaler zeigen sich vom Ergebnis der Sanierung beeindruckt. Thomas Burtscher, im Gemeindeamt für Gebäudeverwaltung und Infrastruktur zuständig, betont das durchdachte Konzept. Der Zugang zu Lager und Kühlräumen wurde optimiert, die WC-Anlagen wurden neu positioniert. Das gesamte Gebäude kann bei Bedarf klimatisiert werden, allerdings fehlt für die optimale Kühlung im Sommer aufgrund von Lieferproblemen noch die längst bestellte Klimaanlage auf dem Dach.

Nahwärme für Alte Schule und Kirche
Vorläufig wurde in der „Alten Schule“ eine neue Gasheizung installiert. „Natürlich sind auch die erforderlichen Anschlüsse für das Nahwärmeprojekt im Zentrum vorhanden“, erklärt Thomas Burtscher. Zukünftig sollen die „Alte Schule“, das Wohnhaus Kirchplatz 12, das Pfarrzentrum einschließlich des alten Pfarrheims und die Pfarrkirche mit Nahwärme versorgt werden. Dazu ist ein moderner Pelletsofen vorgesehen. Die Gasheizung bleibt für Ausnahmefälle bestehen.

Zur offiziellen Eröffnung der „Alten Schule“ am Samstag, dem 1. Juli 2023, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Von 10 bis 13 Uhr tritt dabei Reini Franz als Solist auf. Das Duo Simonetta und Peter übernimmt dann ab 14 Uhr, und abends, von 19 bis 22 Uhr, ist das Quartett „Rauschfrei“ Gast in der „Alten Schule“. AJK
