Suppe im Landhaus ging weg wie warme Semmeln

Traditionelles Benefiz-Suppenessen im Landhaus am Aschermittwoch.
Bregenz Am Aschermittwoch fand im Landhaus nach zweijähriger pandemiebedingter Pause wieder das traditionelle Benefiz-Suppenessen der Landesregierung und der Katholischen Frauenbewegung Vorarlberg statt.
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„Diese Veranstaltung ist ein starkes Zeichen der Solidarität”, bedankte sich Markus Wallner bei allen Unterstützern. Mit dem Spendenerlös werden Frauen und Mädchen in Krisen- und Konfliktregionen unterstützt – 2023 geht die Hilfe an Frauen auf den Philippinen.
Seit mittlerweile 65 Jahren lädt die Katholische Frauenbewegung mit der „Aktion Familienfasttag“ alljährlich und österreichweit dazu ein, einen konkreten Beitrag für mehr Solidarität in der Welt zu leisten.

Über 2,3 Millionen philippinische Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten flüchten aufgrund von Naturkatastrophen oder Gewalterfahrungen, um ihre Familien zuhause finanziell zu unterstützen. Ein Großteil der Geflüchteten sind Frauen. Sie gelangen oft unter falschen Versprechungen illegal ins Ausland und landen in ungesicherten Arbeitsverhältnissen ohne soziale Absicherung. Viele der Frauen arbeiten in der Care-Arbeit und sind Haushaltsangestellte oder Pflegekräfte. Care-Arbeit, auch Sorgearbeit genannt, bezieht sich auf alle bezahlten und unbezahlten geleisteten Tätigkeiten, bei denen Menschen für andere sorgen oder für die alltägliche Versorgung anderer Menschen zuständig sind. Die Arbeitsbedingungen sind oft unsicher und prekär.
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Mit den gesammelten Spendengeldern setzt sich die Katholische Frauenbewegung (kfb) heuer unter dem Motto „Gemeinsam für faire Care-Arbeit“ für die Aufwertung von Sorge-und Care-Tätigkeiten und für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Betroffenen ein. Die kfb-Partnerorganisation Mindanao Migrants Center steht den in Not geratenen MigrantInnen und deren Kindern bei.

Die Besucher ließen sich insgesamt 350 Teller Suppe schmecken, darunter waren Klubobmann Roland Frühstück, Abgeordnete wie Nicole Hosp und Manuela Auer, LT-Präsident Harald Sonderegger, Walter Fink, Simone Lazaresco und Reinhard Emrich.









