Michael Köhlmeier las aus seinem neuen Roman

Theater Kosmos war Schauplatz der Buchpräsentation von “Frankie”.
Bregenz Am Dienstagabend präsentierte Michael Köhlmeier im Theater Kosmos seinen neuen Roman „Frankie“. Er erzählt darin von der Verführung durch das „Böse“, woher es kommt, wohin es strebt und warum es überhaupt existiert – das sind Fragen, die Michael Köhlmeier lange schon interessieren.

Ein Ich-Erzähler an der Schwelle zur Pubertät steht im Zentrum. Der Großvater des 14-Jährigen wird nach vielen Jahren vorzeitig aus der Haft entlassen und eröffnet ihm ungeahnte Sphären des Bösen. Der junge Frankie beäugt den 71-Jährigen in einer Mischung aus Desinteresse, Argwohn und Faszination, während die Mutter zunehmend nervös und ängstlich wird in Gesellschaft des offensichtlichen Schwerverbrechers.
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Welches Kapitalverbrechen der Großvater begangen hat, weiß Frankie nicht. Die Mutter sagt es ihm nicht, weil sie sich davor fürchtet. Unbedarft und scheinbar arglos erzählt Frankie, wie ihm der Großvater Schachspielen, Autofahren und Autos knacken beibringt und ihm eines Tages eine kleine geladene Pistole in die Hand drückt.

Einen spannenden und humorvollen Abend erlebten Helga und Walter Fink, Susanne Denk, Galeristin Lisi Hämmerle, Literaturkenner Franz-Paul Hammling, Museumsdirektorin Petra Zudrell, Gertrud Gfader, Werner Schelling, Bernie Weber, Roland Stecher, Renate Bautz und Elisabeth Siegl.











