Von Korruption, Affären und Skandalen in Vorarlberg

Buchpräsentation „Mi subers Ländle“ lockte Interssierte nach Mäder.
Mäder „Grüaß di Gott mi subers Ländle“ gab die Mundart-Band Welcome zum Besten und was die Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle und die Autoren den Gästen anschließend erzählten, war so gar nicht „suber“.

Denn Korruption, Affären und Skandale – in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – sind in aller Munde. Die Geschichte Vorarlbergs der letzten 80 Jahre liest sich wie ein Krimi nach wahren Begebenheiten.

Harald Walser beleuchtete die NS-Verbrechen, Norbert Schwendinger erzählte vom Kotter-Skandal und Martina Pointner berichtete vom Interview mit Abt Vinzenz Wohlwend und von den Missbrauchsvorwürfen rund um die Katholische Kirche.

Dass sich manche Dinge wie ein roter Faden durch Vorarlbergs (Polit-)Geschichte ziehen, zeigten Klaus Feldkircher, Lara Hagen und Moritz Moser auf, als sich alles um Parteispenden, Wahlkartenaffären, die Causa Wirtschaftsbund oder den Rechnungshofbericht drehte.

Stattgefunden hat die Buchpräsentation von „Mi subers Ländle“ im Rahmen der Buch amKumma, die traditionell im November ihre Pforten im J.J.Ender-Saal öffnet. Zugehört haben unter anderem Natascha und Bernd Hagen mit Enkelin Hedi, Renate Salcher, Ruth Gmeiner, Robert Moser, Sigfried Gruber und Lydia Breitenbach.
