Zwangspause nach ­skurrilem TV-Auftritt

Menschen / 17.12.2021 • 22:20 Uhr
In welcher Funktion Moderator Roman Rafreider nach seiner Auszeit zurückkehrt, ist derzeit noch unklar.  ORF/Ramstorfer
In welcher Funktion Moderator Roman Rafreider nach seiner Auszeit zurückkehrt, ist derzeit noch unklar.  ORF/Ramstorfer

Nach sechsmonatiger Auszeit kehrt Rafreider zum ORF zurück.

Wien Nachdem ORF-Achorman Roman Rafreider mit seinem viel diskutierten „ZiB Flash“-Auftritt am späten Dienstagabend in die Schlagzeilen geraten ist, haben sich der Moderator und der ORF nun auf die Konsequenzen geeinigt. Wie der ORF in einem knappen Statement der APA am Freitag mitteilte, werde der 52-jährige gebürtige Bregenzer eine sechsmonatige Auszeit bzw. unbezahlte Beurlaubung antreten. Danach werde Rafreider in sein Dienstverhältnis zurückkehren – ob auch auf den Bildschirm, scheint noch offen zu sein. „Der genaue Einsatzbereich ist dann festzulegen“, hieß es seitens des ORF.

Roman Rafreider führte am Dienstag sichtlich angeschlagen durch die „ZiB Flash“, was auch zu heftigen Diskussionen in den sozialen Medien geführt hat. Es war von gesundheitlichen Problemen bis zu Trunkenheit die Rede.

Für die Präsentation der „ZiB Nacht“ musste dann Kollege Martin Thür einspringen, die Sendung deshalb nach hinten verschoben werden. Der ORF zog jedenfalls sofort die Reißleine und hatte Rafreider umgehend suspendiert und die Prüfung dienstrechtlicher Konsequenzen angekündigt.

Nachricht von Todesfall

Gegenüber den Vorarlberger Nachrichten hat Roman Rafreider am Mittwoch Stellung bezogen. Er schilderte, dass er unmittelbar vor der Sendung von einem Todesfall erfahren hat und auf Sendung fast kollabiert wäre. Es handelte sich jedoch nicht – wie mehrfach berichtet – um seinen Vater.