Prinzessin Mako hat geheiratet: Royaler Abschied durch Hochzeit

Tokio In einem schlichten Verwaltungsakt hat die japanische Prinzessin Mako (30) nach jahrelanger leidvoller Kontroverse endlich ihre Studienliebe Kei Komuro (30) geheiratet. Ein Beamter des erzkonservativen Haushofamts reichte am Dienstag für das Paar die notwendigen Unterlagen zur amtlichen Registrierung der Heirat bei den Behörden ein.
Weil Komuro ein Bürgerlicher ist, ist Mako damit aus dem Kaiserhaus ausgeschieden, das Paar wird künftig in New York leben. Die Ehe der Nichte von Kaiser Naruhito wurde ohne prunkvolle Feier und ohne die am Hofe sonst üblichen Hochzeitszeremonien und traditionellen Riten vollzogen.
Die beiden wollten eigentlich schon 2018 heiraten, aber die Hochzeit war in Folge von Medienberichten verschoben worden, wonach Komuros Mutter einem Ex-Verlobten Geld unter anderem fürs Studium ihres Sohnes schulde. Seither zerrissen sich Japans Medien über Komuro und stellten seine Familiengeschichte in negativem Licht dar – einschließlich des Suizids seines Vaters.