Herber Rückschlag für Britney Spears
Der Antrag der Sängerin auf Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters wurde abgelehnt.
Los Angeles Eine Woche nach der emotionalen Aussage von US-Popsängerin Britney Spears vor Gericht ist ihr Antrag auf Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters laut einem Medienbericht abgelehnt worden. Die am Mittwoch (Ortszeit) gefällte Entscheidung eines Gerichts in Los Angeles beziehe sich auf den Antrag von Spears’ Anwalt vom September, berichtete der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf die Gerichtsakten. Der Anwalt hatte gefordert, die Treuhandgesellschaft Bessemer Trust zum Vormund der Sängerin zu machen und ihrem Vater Jamie Spears die Vormundschaft zu entziehen. Dieser Antrag wurde nun zurückgewiesen. Spears’ Aussage vor Gericht vor einer Woche berücksichtigte Richterin Brenda Penny laut CNN allerdings nicht.
In ihrer Stellungnahme vergangene Woche sagte die 39-Jährige, sie sei “traumatisiert” und “deprimiert”, dass ihr Vater ihr keinerlei Entscheidungsfreiheit lasse. Seine Vormundschaft sei “missbräuchlich”. “Ich will nur mein Leben zurück”, appellierte Spears an die Richterin.
Wegen psychischer Probleme war Spears 2008 vorübergehend in eine Klinik zwangseingewiesen worden. Jamie Spears übernahm die Vormundschaft für seine Tochter und regelt seither ihre rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten.