Der Garten als Entspannungsoase

Die Gartensaison ist schon angelaufen. Die VN fragten nach: Welche Arbeiten stehen bei Ihnen an oder haben Sie schon gemacht?



“Bei der Gartenarbeit bekomme ich den Kopf frei!”
Für Simon Tschann (28), Bürgermeister von Bludenz, bedeutet Gartenarbeit vor allem Zeit an der frischen Luft zu verbringen: „Dadurch bekomme ich den Kopf frei für neue Ideen. Wann immer es mein Terminkalender zulässt, bin ich in unserem Familien-Weingarten tätig.“ Zudem bedeute die Arbeit im Weingarten, Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen: „Die Hoffnung, bald mit ihnen unseren ersten Jahrgang genießen zu können, macht die Arbeit in der Natur für mich umso schöner.“
“Garteln ist willkommener Ausgleich zur Arbeit.”
„Wir haben einen recht weitläufigen Garten mit 2000 Quadratmetern und einem 29 Jahre alten Pool. Es fällt viel Arbeit an, damit der Garten gepflegt aussieht. Für mich ist dies allerdings ein willkommener Ausgleich zu meiner Arbeit. In der Pergola genießen wir an lauen Sommerabenden den Ausblick auf die Schweizer Berge“, zeigt sich Wolfgang Blecha (59), Leiter der Kinder- und Jugendhilfe an der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn, voller Vorfreude auf den kommenden Sommer.
„Selbst Gezogenes schmeckt unvergleichlich.“
Für die anfallenden Gartenarbeiten richtet sich Hildegard Schlatter (60), die gemeinsam mit ihrem Mann Helmut den Kulturverein Artenne in Nenzing leitet, nach ihrem Gartenkalender: „Tomaten, Paprika, Peperoni und Andenbeere sind bereits ausgesät. Die Aussaat ist im warmen Wohnzimmer erfolgt, die Vorkultur dann draußen im kühlen Glashaus.“ Die Samen hierfür hat die Kulturfachfrau bereits im Jänner ausgewählt. „Der Geschmack unserer selbst gezogenen Tomaten und Paprika im Glashaus ist unvergleichlich!“
„Eigenes Gemüse und Beeren schmecken am besten!“
„Die Arbeit in unserem Garten bietet mir einen wunderbaren Ausgleich zu meinem Berufsalltag“, erklärt Susanne Westreicher, Psychiaterin und Psychotherapeutin in Nenzing. „Neben dem Schneiden der Hecke wird auch unser Kräuterbeet wieder kultiviert. Nach den Eisheiligen bepflanze ich gemeinsam mit meinem Mann Martin und unserem Sohn Moritz das Hochbeet – und im Sommer genießen wir die Früchte unserer Arbeit. Eigenes Gemüse und Beeren schmecken einfach am besten“, freut sich die 41-Jährige.