“Gefühle kann man nicht erzwingen”

Menschen / 09.12.2020 • 21:29 Uhr
„Die Gefühle reichen nicht aus.“ Unter Tränen verabschiedete sich Melissa im Finale von Daniel Häusle. TVNOW
„Die Gefühle reichen nicht aus.“ Unter Tränen verabschiedete sich Melissa im Finale von Daniel Häusle. TVNOW

Daniel Häusle (25) aus Nenzing im VN-Interview über das emotionale Finale bei “Die Bachelorette”.

Nenzing, Köln 20 Singlemänner haben darauf gehofft, am Ende konnte jedoch nur einer die letzte Rose der diesjährigen Bachelorette Melissa Damilia (25) entgegennehmen. Im großen Finale der Datingshow „Die Bachelorette“, das am Mittwochabend auf RTL ausgestrahlt wurde, offenbarte die Stuttgarterin dem 23-jährigen Leander Sacher aus Aachen ihre Gefühle. Auch Kandidat Daniel Häusle (25) aus Nenzing hatte bis zuletzt darauf gehofft, das Herz der 25-Jährigen zu erobern, wurde am Ende aber bitter enttäuscht. „Die Gefühle reichen nicht aus“, teilte sie ihm unter Tränen mit. Im Interview mit den VN spricht der Vorarlberger, der in Wien Wirtschaftswissenschaften studiert, über das emotionale Finale, die Dreharbeiten und seine zukünftigen Pläne.

 

Du hast in der Datingshow „Die Bachelorette“ um das Herz von Melissa gekämpft. Am Ende hat es für dich nicht gereicht. Wie enttäuscht warst du, als du ohne Frau an deiner Seite wieder nach Hause fahren musstest?

Häusle Im ersten Moment war ich ehrlich gesagt überrascht und auch sehr enttäuscht, weil ich mit einem anderen Ausgang gerechnet hätte. Aber ich habe ihr schon beim letzten Date gesagt, dass sie auf ihr Herz hören soll. Melissa hat es verdient, glücklich zu werden. Gefühle kann man nicht erzwingen. Darum akzeptiere ich die Entscheidung und versuche, das Beste daraus zu machen.

 

Konntest du im Rosen-Finale bereits erahnen, dass du nicht der Auserwählte bist und dein Konkurrent Leander die letzte Rose bekommen würde?

Häusle Während ich auf sie zugegangen bin, bemerkte ich relativ schnell, dass es ein anderes Gefühl ist als normalerweise. Ihre Augen sprachen Bände. Als sie anschließend angefangen hat zu sprechen, war für mich klar, dass das nicht gut ausgehen wird.

 

Die Dreharbeiten in Griechenland und Deutschland liegen nun schon eine Weile zurück. Wie geht es dir jetzt damit und wie sehr hat dich diese Erfahrung geprägt? 

Häusle Es war eine unglaubliche Erfahrung, die mich sehr geprägt hat. Außerdem bin ich überhaupt sehr froh und fühle mich privilegiert, dass ich so lange Teil dieser Reise sein durfte. Die Chance, eine Frau unter solch besonderen Gegebenheiten kennenzulernen, hat man wahrscheinlich nur einmal im Leben. Bei der Verarbeitung der ganzen Emotionen kam mir sehr zugute, dass ich ein Mensch bin, der – wenn er Dinge nicht mehr ändern kann – nach vorne schaut und versucht, die positiven Dinge mitzunehmen.

 

Mit welcher Einstellung bist du in das Format „Die Bachelorette“ gegangen?

Häusle Wir Kandidaten lebten während dieser Reise immer im Moment. Wenn man bei so einem Format mitmacht, darf man sich während eines Dates nicht von externen Faktoren oder anderen Männern ablenken lassen. Das ist mir im Nachhinein betrachtet gelungen. Es geht nicht darum, wer dieses Format gewinnt, sondern mit welchem Mann Melissa eine langfristige Beziehung aufbauen kann.

 

Welche Projekte stehen bei dir aktuell an?

Häusle Ich habe jetzt wie geplant mit meinem Masterstudium an der Wirtschaftsuniversität in Wien begonnen. Darauf lege ich jetzt die nächsten zwei Jahre klar meinen Fokus. Alles andere lasse ich auf mich zukommen.

 

Könntest du dir vorstellen, in Zukunft an weiteren TV-Formaten teilzunehmen?

Häusle Das ist eine gute Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Ich werde Stand jetzt wohl an keinen weiteren Dating-Formaten im Fernsehen teilnehmen. Anderweitige Projekte würde ich aber nicht ausschließen, wenn es die Möglichkeit dazu gibt. VN-TAS