Bahnbrechend

Das Fest zur Eröffnung der um rund 6,5 Millionen Euro technisch stark aufgewerteten Lünerseebahn wird coronabedingt erst nächstes Jahr stattfinden. Am Tag vor der Inbetriebnahme nach sieben Monaten intensiver Arbeiten wurden die Verbesserungen Medienvertretern wie Damian Bumann, Redakteur der Schweizer „VTK Seilbahntechnik“, vorgestellt. „Wir haben die Elektromechanik völlig erneuert, dadurch können die 400 Höhenmeter mit einer Geschwindigkeit von zehn Metern pro Sekunde in 3 Minuten überwunden werden“, erklärte Geschäftsführer Markus Burtscher. Die Kabine, unter der auch Lasten von vier Tonnen angehängt werden können, hat Platz für mehr Passagiere. Das verringert nach der Aufhebung der Beschränkung auf derzeit 60 Prozent die Wartezeiten an der Talstation. Weil es jetzt statt einem Tragseil zwei im Abstand von 60 Zentimetern verlaufende gibt, erleben die Fahrgäste in der von starkem Föhndruck geprägten Gegend künftig weniger Schaukelbewegungen.


Georg Widerin und Fotograf Dietmar Stiplovsek.

