Historische Einblicke

Menschen / 15.07.2020 • 22:34 Uhr
Herbert und Ilse Böhler lauschten gespannt.
Herbert und Ilse Böhler lauschten gespannt.

Im Vinomnasaal in Rankweil wurde am Mittwochabend der neue Band 18 der Reihe Rankweil – einer Buchreihe über die Gemeindegeschichte – mit dem Titel „Hoffnung Amerika – Von Rankweil in die USA“ präsentiert. Der Vorarlberger Historiker Meinrad Pichler ist darin der Migration nach Übersee aus verschiedenen Blickwinkeln nachgegangen. Zwischen 1840 und 1938 sind 360 Rankweilerinnen und Rankweiler in die Vereinigten Staaten ausgewandert, knapp 300 weitere Personen stammten aus den Nachbargemeinden Altenstadt, Zwischenwasser, Sulz, Röthis, Weiler und Meiningen. Im Buch geht es um hoffnungsvolle Ausfahrt und geheime Flucht ebenso wie um fernes Glück und Unglück in der Neuen Welt. Untermalt wurden die Schicksale mit eindrücklichen Bildern und Fotografien. Aufbereitet wurden die Rankweiler Matriken durch Monika und Thomas Ebenhoch. Die Materialsammlung wurde von Gemeindearchivar Norbert Schnetzer zur Verfügung gestellt, Martin Wieland von der Druckerei Thurnher war für die Gestaltung des Buches verantwortlich. Der Präsentation lauschten u.a. Elke und Helene Ammann, Tina Barbisch, Robert Bösch, Andrea Gassner, Peter Koch und Hans Kohler.

Interessierte Besucher: Marlis und Otto Zimmermann.
Interessierte Besucher: Marlis und Otto Zimmermann.
Gerda und Werner Sonderegger kamen gut gelaunt.
Gerda und Werner Sonderegger kamen gut gelaunt.
Gäste-Duo Erna und Helmut Postai.
Gäste-Duo Erna und Helmut Postai.
Gestalter Martin Wieland (l.), Autor Meinrad Pichler und Archivar Norbert Schnetzer bei der Präsentation.  Franc
Gestalter Martin Wieland (l.), Autor Meinrad Pichler und Archivar Norbert Schnetzer bei der Präsentation.  Franc