“Glee”-Star Naya Rivera tot im See

Seit Tagen wurde Naya Rivera nahe L.A. vermisst, nun gibt es Gewissheit.
Los Angeles Fünf Tage nach dem Verschwinden der US-Schauspielerin Naya Rivera ist ihre Leiche in einem südkalifornischen See gefunden worden. Das Sheriffbüro im Bezirk Ventura bestätigte, dass es sich bei der im Wasser treibenden Toten um den Star aus der TV-Serie „Glee“ handele. Die Schauspielerin wurde nur 33 Jahre alt. Die Polizei hatte am Donnerstag gemutmaßt, dass sie wohl im Piru-See nordwestlich von Los Angeles ertrunken sei.
Ihr vierjähriger Sohn war am 8. Juli schlafend und mit einer Rettungsweste bekleidet in einem gemieteten Boot gefunden worden. Der Junge hatte den Behörden gesagt, seine Mutter und er seien schwimmen gegangen. Sie habe ihm dabei geholfen, wieder an Bord des Boots zu gelangen. Als er sich umgedreht habe, habe er seine Mutter im Wasser verschwinden sehen, schilderte der Junge nach Angaben von Sheriff Bill Ayub. Rivera hatte nach Behördenangaben Erfahrung mit Bootsfahrten auf dem Piru-See in dem Wald Los Padres National Forest.
Dutzende Taucher durchsuchten das Gewässer. Wegen der schlechten Sichtverhältnisse kamen auch Unterwasserortungsgeräte und Roboter zum Einsatz, die den Boden durchkämmten. Helikopter und Drohnen suchten von oben. Ihre Angehörigen hätten mit Rivera über FaceTime geplauscht, als sie im Boot gesessen habe. Daher habe man Videos auf Hinweise geprüft, wo die Schauspielerin untergegangen sein könnte, ergänzte Ayub. Riveras Leiche wurde zum Gerichtsmediziner in Ventura geflogen. Sie hinterlässt ihren vier Jahre alten Sohn Josey Hollis Dorsey aus ihrer Ehe mit Schauspieler Ryan Dorsey. Der Junge sei gesund an Angehörige übergeben worden. Seine Eltern hatten sich 2018 nach vier Jahren Ehe scheiden lassen. Rivera wurde in der Rolle einer lesbischen Jugendlichen in „Glee“ bekannt. Sie ist schon das dritte Ensemblemitglied, das in seinen 30ern umkam.