Friends-Rolle als schwere Belastung

Menschen / 25.06.2020 • 22:36 Uhr

Jennifer Aniston hatte Probleme, ihre Rolle hinter sich zu lassen.

Los Angeles Schauspielerin Jennifer Aniston (51) erzählt von ihrem Kampf, die Rolle der Rachel Green aus der Kultserie “Friends” hinter sich zu lassen. “Ich konnte Rachel Green beim besten Willen nicht loswerden”, sagte Aniston während einer Diskussionsrunde des US-Branchenblattes “Hollywood Reporter”.

“Also habe ich mit mir selbst gekämpft und damit, wer ich in dieser Branche bis dahin war. Es ging ständig darum, zu beweisen, dass ich mehr als diese Person war”, sagte Aniston. Sie habe die Befürchtung gehabt, dass sie nur das “Mädchen aus der New Yorker Wohnung mit den lila Wänden” sein könne. Aniston spielte Rachel Green zehn Jahre lang, von 1994 bis 2004.

Ihre erste Rolle nach dem Ende der Serie, in dem Film “The Good Girl”, habe sie dann auch angenommen, um zu beweisen, dass sie mehr sein könne als der “Friends”-Charakter. “Also habe ich es fast für mich selbst getan, nur um zu sehen, ob ich etwas anderes als das tun kann.”

“Friends” folgte dem Leben einer Gruppe junger Freunde in New York. Die Serie um Rachel, Ross, Chandler, Monica, Joey und Phoebe startete im Jahr 1994 in den USA. Zwei Jahre später kam sie nach Deutschland. Die Schauspieler wurden später zu hochbezahlten Stars, allen voran Aniston. “Friends” lief bis 2004, zum Schluss sollen die Hauptdarsteller eine Million US-Dollar pro Folge bekommen haben.

Romantische Seite

Aniston schaffte es dann vor allem mit romantischen Hollywood-Komödien in die allererste Promi-Reihe. Mit Jim Carrey drehte sie “Bruce Allmächtig”, mit Ben Stiller “… und dann kam Polly”, mit Vince Vaughn “Trennung mit Hindernissen”, mit Owen Wilson “Marley & Ich”. In “Kill the Boss” spielte sie eine sexsüchtige Zahnärztin.

Doch die Komödiantin kann auch anders. In “Cake” verkörperte sie eine verbitterte Frau, die mit Tabletten und Alkohol gegen chronische Schmerzen kämpft. Die Charakterrolle brachte ihr eine der begehrten SAG-Nominierungen des US-Schauspielerverbands ein.