Provokanter Hingucker an der KUB-Fassade

Menschen / 13.12.2019 • 22:30 Uhr
Nichte Christine Jehle und Großneffe Andreas Rohrer.
Nichte Christine Jehle und Großneffe Andreas Rohrer.

Das Kunsthaus Bregenz präsentiert in Zusammenarbeit mit der Anne Marie Jehle Stiftung (Vaduz) ein Fassadenprojekt der gleichnamigen Vorarlberger Künstlerin. Es handelt sich um ein Selbstporträt aus den 1970er-Jahren, umgewandelt zu einer Collage, betitelt mit dem Schriftzug „Kunsthaus“. Die Bildvorlage, eine Aufnahme aus einem Fotoautomaten, zeigt ihren eigenen Körper als Gefäß und Projektionsfläche. Weitere ausgewählte Werke sind im Untergeschoß des KUB zu sehen. Sie mache „Kunst, die die herkömmlichen Begriffe von Kunst erschüttert“, schreibt Anne Marie Jehle in den 1970er-Jahren über ihre Werke und ihr Wirken als Künstlerin in Vorarlberg und Liechtenstein.

Bei der Ausstellungseröffnung sprachen Kuratorin Silvia Eibl-
mayr
, Dorothea Goop-Jehle (Präsidentin der Anne Marie Jehle Stiftung), Dagmar Streckel (Konservatorin Anne Marie Jehle Stiftung, Vaduz) und KUB-Direktor Thomas D. Trummer. Ebenfalls unter den Gästen: Künstlerin Christine Lederer, Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, Bildhauer Gernot Riedmann, Künstler Arno Egger, Kurator und Kunsthistoriker Rudolf Sagmeister, Kathrin Dünser (Vorarlberg Museum) und Stefania Pitscheider-Soraperra, Direktorin des Frauenmuseums Hittisau.

HTL-Bregenz-Direktorin Claudia Vögel und Hubert Ritter (Mercedes Schneider).
HTL-Bregenz-Direktorin Claudia Vögel und Hubert Ritter (Mercedes Schneider).
Kurator Rudolf Sagmeister und Künstlerin Christine Lederer.
Kurator Rudolf Sagmeister und Künstlerin Christine Lederer.
Die Konservatorin der Stiftung, Dagmar Streckel, KUB-Direktor Thomas D. Trummer und die Präsidentin der Anne Marie Jehle Stiftung, Dorothea Goop-Jehle. YAS
Die Konservatorin der Stiftung, Dagmar Streckel, KUB-Direktor Thomas D. Trummer und die Präsidentin der Anne Marie Jehle Stiftung, Dorothea Goop-Jehle. YAS