Der zweite Streich: Neue Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft macht Tempo

Binnen weniger Wochen wird nächstes Wohnbauprojekt gestartet. In Lauterach entstehen 16 geförderte Wohnungen.
Lauterach Das Österreichische Siedlungswerk, seit 12. März, als der Spatenstich in Dornbirn erfolgte, in Vorarlberg tätig, macht Tempo im gemeinnützigen Wohnbau. Knapp fünf Wochen nach dem Baustart des ersten Projektes im Bundesland wurde jetzt der “zweite Streich” vollzogen. In der Lauteracher Bahnhofstraße wird ein neues Wohnbauprojekt mit 16 geförderten Miet- und Mietkaufwohnungen gebaut. Der offizielle Spatenstich im Beisein der Nachbarn und der Gemeindeverantwortlichen fand am Montag statt.
Beitrag zur Wohnversorgung
Lauterach ist mit knapp über 10.500 Einwohnerinnen und Einwohnern eine ständig wachsende Marktgemeinde. Gleichzeitig steigt der Bedarf an leistbarem Wohnraum kontinuierlich. “Als gemeinnütziger Bauträger sehen wir uns in der Verantwortung, im Sinne von Leistbarkeit und Stadtentwicklung langfristig zu denken. Mit unserem Projekt in Lauterach leisten wir einen konkreten Beitrag zur regionalen Wohnversorgung und schaffen ein Angebot, das sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert”, erklärt Alexander Stroppa, Geschäftsführer der ÖSW WBV.

Das Projekt in Lauterach wird mit Rhomberg Bau als Generalunternehmer umgesetzt und umfasst 16 Wohneinheiten mit Grundrissen von 55 bis 90 Quadratmetern und gemeinschaftlichen Freiflächen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tiefgarage und Fahrradabstellräume. Im Bereich Energie und Nachhaltigkeit setzt die ÖSW WBV auf zukunftsfähige Standards: Eine Photovoltaikanlage sowie der Anschluss an die Nahwärmeversorgung sollen zu einer ressourcenschonenden Energieversorgung beitragen und langfristig stabile Betriebskosten sichern.
“Positive Erweiterung”
Der Lauteracher Bürgermeister Elmar Rhomberg freut sich über den Markteintritt des ÖSW WBV am Vorarlberger Markt. Obwohl man mit den anderen gemeinnützigen Wohnbauträgern sehr gut zusammenarbeite, sei ÖSW WBV eine “positive Erweiterung”, um die Nachfrage nach leistbarem Wohnraum zu befriedigen. In der Gemeindevertretung habe man dem Vorhaben demgemäß schnell und gerne grünes Licht gegeben. Der Wohnanlage in der zentralen Bahnhofstraße folgen schon in Kürze weitere Projekte in der Hofsteiggemeinde: Fellentor Süd und im Unterfeld. Die Fertigstellung des Projekts ist für Dezember 2027 geplant.