Intersport schwimmt gegen den Strom: Zweistelliges Wachstum und neuer Standort in Vorarlberg

„Wir spüren keine Kaufzurückhaltung“, sagt Franz Koll, Geschäftsführer des Sporthändlers. Die Geschäfte laufen gut.
Klösterle 280 Standorte hat Intersport in Österreich (davon 170 Verleih-Standorte) und davon 30 in Vorarlberg. Und während so mancher Sportartikelhändler strauchelt und Filialen schließt, geht es Intersport ausgezeichnet. „Wir schwimmen gegen den Strom. Während allgemein eher Kaufzurückhaltung herrscht, sind wir sehr zufrieden. Wir spüren keine Zurückhaltung“, sagt Geschäftsführer Franz Koll im VN-Gespräch. Bereits im vergangenen Winter wurde bei Intersport Wachstum sowohl im Verleih als auch im Verkauf verzeichnet, im Verleih mit plus 13 Prozent sogar zweistellig.

Zuwachs bei Reservierungen
Und für diesen Winter ist man ebenfalls sehr zuversichtlich. Bereits im Oktober und November habe man insgesamt einen guten Start gehabt. Einzige Unbekannte sei wie immer das Wetter. Im Skiverleih sehe man auf der Buchungsplattform bereits einen starken Zuwachs von Reservierungen. „Hier sind wir zweistellig im Plus, konkret sind es 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zunächst konnte ich diese Zahlen gar nicht glauben“, freut sich Koll. Nicht nur ausländische Wintersportgäste, sondern zunehmend auch Österreicher würden auf den Verleih setzen.
Aber auch im Skiverkauf erwartet man in dieser Wintersaison ein einstelliges Plus. „Wer nur eine Woche im Jahr Ski fährt, leiht eher, die Vielfahrer kaufen. Oder sie kaufen die Bekleidung und leihen die Skier.“
Neue Standorte
Ebenfalls gegen den Trend wird bei Intersport österreichweit in neue Filialen investiert. „Wir sind in der Vorwärtsbewegung“, sagt Koll. In Vorarlberg eröffnet am Donnerstag in Klösterle an der Talstation der Sonnenkopfbahn ein neuer Standort.

Der Shop umfasst ein Verleihsortiment von etwa 900 Paar Ski, über 500 Paar Skischuhe sowie 100 Snowboards und weitere Ausrüstung wie Rodeln, Schneeschuhe und Langlaufski sowie eine Auswahl an Ski, Skischuhen und Skibekleidung im Verkauf. Bei Shopleiter Sven Holzmann und seinem 15-köpfigen Team ist die Vorfreude groß: „Wir stehen schon in den Startlöchern für die Wintersaison. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns, wenn es mit der Eröffnung am 28. November endlich losgeht.“

Wieso es bei Intersport so gut läuft? „Das liegt an unserer klaren Positionierung. Der Kunde weiß, was er erwarten kann. Denn wir strengen uns bei Sortiment, Beratung und Service extrem an.“