König GmbH & Co KG: Gläubiger akzeptieren Sanierungsplan über 22,8 Millionen Euro

Markt / 27.09.2024 • 10:26 Uhr
Elko König Brederis
Die Firma König in Rankweil beschäftigt 320 Mitarbeiter. vn

Erste Schritte zur Fortführung des Rankweiler Unternehmens: Gläubiger stimmen Sanierungsplan zu.

Rankweil Im Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über die König GmbH & Co KG in Rankweil fand am Freitag (27. September 2024) beim Landesgericht Feldkirch die Sanierungsplantagsatzung statt.

Dabei wurde der Sanierungsplan von den Gläubigern mehrheitlich angenommen.

Dieser lautet: 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren wie folgt: 5 Prozent als Barquote innerhalb von drei Wochen ab Annahme des Sanierungsplans, 5 Prozent bis 7.10.2025, 5 Prozent bis 20.3.2026 und 5 Prozent bis 25.9.2026; nicht jedoch vor Rechtskraft der Aufhebung des Insolvenzverfahrens. 

Die Forderungen

Bis zum Freitag wurden über 730 Forderungen inkl. Dienstnehmerforderungen in Höhe von rund 37,1 Millionen Euro angemeldet, wovon rund 22,8 Millionen Euro anerkannt und rund 14,3 Millionen Euro bestritten wurden.

Bei der Abstimmung über den Sanierungsplan sei, so der KSV1870, sowohl die erforderliche Kopf- als auch Summenmehrheit erreicht worden. Damit seien die ersten Schritte zur Fortführung des Unternehmens und Sicherung der Arbeitsplätze – aktuell 320 Mitarbeitende – gesetzt worden.

„Die Zustimmung zum Sanierungsplan ist für alle Beteiligten die bestmögliche wirtschaftliche Entscheidung, um eine nachhaltige Sanierung des Unternehmens umsetzen zu können. Im Falle der Ablehnung des Zahlungsvorschlages und der darauffolgenden Liquidation des Unternehmens hätten die Insolvenzgläubiger mit einer deutlich geringeren Zerschlagungsquote rechnen können“ führt Regina Nesensohn, KSV1870 Leiterin Standort Feldkirch, aus.

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