“Glamping ist nicht unser Ding”: Das ist Vorarlbergs beliebtester Campingplatz

Vorarlbergs beliebtester Campingplatz ist auch ein Reisetipp für Einheimische.
Ganz am Ende der “schönsten Sackgasse der Welt”, in Baad, befindet sich ein Sehnsuchtsort für viele, viele Camper. Denn im kleinen Ort mit seinen 35 Gebäuden und 150 Einwohnern, konkret in der noch kleineren Ortslage Vorderboden, befindet sich der Campingplatz gleichen Namens.
Der Campingplatz Vorderboden wird zum wiederholten Mal zum beliebtesten Campingplatz Vorarlbergs gekürt. Die hohe Ehre basiert auf der Gästezufriedenheit sowie der Anzahl und der Aktualität der Bewertungen im Internetportal www.camping.info, das mit jährlich rund 110 Millionen Seitenaufrufen zu den führenden Campingportalen in Europa zählt. Gekürt werden bei einer Auswahl von 23.000 Campingplätzen in 44 europäischen Ländern die 100 beliebtesten Campingplätze in Europa.
Campen in bester Lage
Der Campingplatz Vorderboden landete in Vorarlberg auf Platz 1, in Europa auf Platz 74. Und das, obwohl Eigentümerin und Geschäftsführerin Marion Schwendiger, die den Platz von ihrem Vater Hermann übernommen hat, nicht auf andernorts übliche Angebote setzt. Es gibt keinen Wellnessbereich, keine Luxusunterkünfte, die gebucht werden können. Es gibt, so Schwendiger im Gespräch mit den VN, etwas viel Besseres, wie die Gäste befinden. “Wir sind hier auf 1200 Meter Meereshöhe mitten in den Bergen”, schildert sie die Gunstlage des überschaubaren und doch großzügigen Platzes. Vom Campingplatz aus könne man wunderbare Wanderungen unternehmen, mit dem Bus komme man auch schnell und problemlos in die anderen Ortsteile der Gemeinde Mittelberg, ab vier Nächten könne man die Bergbahnen kostenfrei und uneingeschränkt zu nutzen. “Glamping ist nicht unser Ding”, erteilt sie Luxuscamping eine klare Absage.

Was ebenfalls für den Camping Vorderboden spricht: Der Platz setzt nicht auf Besuchermassen: Achtzig Plätze stehen auf dem weitläufigen Gelände zur Verfügung. “Das ist überschaubar und gemütlich zugleich, nicht zu laut und nicht zu leise – genau richtig für Familienferien. Bei uns kommt jeder auf seine Kosten – und das zu erschwinglichen Preisen”, wie Schwendiger betont. Nicht extra betont werden muss”, dass unser Service sehr bemüht ist, die Gäste zu verwöhnen”. Neun Mitarbeiter sind Sommer für Sommer im Einsatz, die der Geschäftsphilosophie Leben verleihen: „Einfache Dinge gut machen.“

Die Gäste verwöhnt man auch im platzeigenen Restaurant, die Speisen könne man natürlich auch mitnehmen, zum Platz oder zum Picknick. Das Angebot gefalle besonders Gästen aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien, berichtet die “ausgezeichnete” Camping-Unternehmerin. Aber ab und an finden auch österreichische bzw. Vorarlberger Gäste nach Vorderboden. Ab 18. Mai ist der Campingplatz wieder offen.