Zumtobel mit weniger Umsatz und Gewinn zum Halbjahr
Dornbirn Die Dornbirner Zumtobel Group verzeichnet im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2023/24 einen Umsatzrückgang von 8,5 Prozent auf 574,4 Millionen Euro. Grund sei die unvermindert schwierige Auftragslage im Komponentengeschäft. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um knapp 40 Prozent auf 30,9 Millionen Euro, der Unternehmensgewinn um 37 Prozent auf 21,2 Millionen Euro.
Bau schwächelt
“Die Lager der Kunden sind gut gefüllt, der Druck auf die Preise ist hoch und die Baubranche schwächelt. In diesem Marktumfeld wird auch die zweite Hälfte des Geschäftsjahres mehr als herausfordernd für uns”, sagt Zumtobel-CEO Alfred Felder.
Infolge der Mitte Oktober für den Standort Dornbirn angekündigten Neuorganisation des Komponentenwerks und der Personalanpassungen im Leuchtenwerk ergeben sich Sondereffekte, die das operative Ergebnis (EBIT) negativ beeinflussen. Sie umfassen auch die Kosten für den am 10. November 2023 vereinbarten Sozialplan für insgesamt 170 Mitarbeitende der Zumtobel Group und belaufen sich laut Unternehmen auf insgesamt 9,1 Millionen Euro.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2023/24 rechnet der Zumtobel-Vorstand weiterhin mit einem Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich.