Konsequent ins TUN kommen

Markt / 06.12.2023 • 20:28 Uhr
Projekte wie die Inhaus-PV-Lösung werden forciert.VN/DS
Projekte wie die Inhaus-PV-Lösung werden forciert.VN/DS

Verein TUN Green Deal Vorarlberg hat sich reorganisiert und ehrgeizige Ziele formuliert.

Bregenz Nach der umfassenden Reorganisation des Vereins „TUN. Green Deal Vorarlberg – Die Klima­bewegung der Vorarlberger Unternehmen“ wurde den Mitgliedern die neue strategische Ausrichtung präsentiert, die auch einstimmig angenommen wurde. „Unsere Vision ist es, eine aktive, inspirierende und gemeinschaftliche Umgebung zu schaffen, in der unsere Mitglieder Lösungen zum Klimaschutz entwickeln und damit die Zukunft ihrer Unternehmen und des Standortes aktiv gestalten können“, fasst Bauunternehmer und Vereinspräsident Hubert Rhomberg die Vision des Vereins zusammen. Damit soll an dem Konzept, das an den European Green Deal anknüpft und die Reduktion der Netto-Emissionen von Treibhausgasen auf null vorsieht, festgehalten und gleichzeitig die Strategie zur Umsetzung auf Ebene der Unternehmen weiter geschärft werden.

Die neue Ausrichtung des Vereins fokussiere dabei verstärkt auf den unternehmerischen Ursprung, bei dem die Mitgliedsunternehmen gemeinsam innovative Lösungen zum Klimaschutz entwickeln und in den eigenen Betrieben umsetzen. Dabei sollen die Aufgaben des Vereins künftig in drei Hauptbereichen liegen:

Information & Wissenserkenntnis Hierzu zählen Impulse durch fachliche Themenrunden und inspirierende Expertenvorträge zu konkreten Handlungsfeldern der Dekarbonisierung sowie die Begleitung praxisrelevanter Forschungsprojekte wie z. B. des Sustainable Mobility Lab Bodensee gemeinsam mit der Fachhochschule Vorarlberg, erklärt Rhomberg.

Fördermaßnahmen & fachliche Vernetzung Dies umfasse den Zugang zu Experten aus verschiedenen Fachgebieten, die Einwerbung von Fördergeldern für nachhaltige Projekte sowie die Begleitung der Mitgliedsunternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Strategien zur Dekarbonisierung in Form von Quick-Check-Beratungsformaten mit konkreten Handlungsempfehlungen (z. B. zur Implementierung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), heißt es aus dem Verein.

Best-Practice-Beispiele & Transfer Dazu gehören das Kommunizieren von Erfolgsbeispielen aus den Mitgliedsunternehmen und das Teilen bewährter Praktiken, die Schaffung einer Plattform für den Austausch zwischen Mitgliedern, Institutionen und der Öffentlichkeit sowie die Umsetzung gemeinsamer Leuchtturmprojekte (wie z. B. dem TUN.-Projekts Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen), um innovative Lösungen zur nachhaltigen Reduktion von CO2-Emissionen voranzutreiben.

Der Verein habe sich die Ziele gesetzt, die Herausforderungen des Klimawandels proaktiv mitzugestalten, im Mitgliederverbund visionäre Ideen umzusetzen und auch die sich hierbei bietenden Chancen zu nutzen. Ein besonderer Fokus liege dabei auf dem aktiven Wissensaustausch mit der jungen Generation, der durch gemeinsame Projekte im Hochschulbereich gefördert werden soll, heißt es von der Vereinsführung. VN-sca

Gemeinsame Leuchtturmprojekte, z.B. das TUN-Projekt Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen. FA
Gemeinsame Leuchtturmprojekte, z.B. das TUN-Projekt Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen. FA
Hubert Rhomberg ist der Präsident des Unternehmer-Vereins TUN. FA
Hubert Rhomberg ist der Präsident des Unternehmer-Vereins TUN. FA

TUN Green Deal Vorarlberg – der Vorstand

Hubert Rhomberg – Präsident

Gerald Fitz – Vizepräsident

Hubert Schwärzler – Kassier

Günther Lehner – Beirat

Bianca van Dellen – Beirat

Thomas Schwarz – Beirat

Der Verein Der Verein ist ein Zusammenschluss von 22 Mitgliedsunternehmen aus Vorarlberg, die sich gemeinsam für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Lösungen zum Klimaschutz engagieren.