Der niedrigste Preis

Elektrizitätswirtschaftsgesetzesänderung in Vorarlberg notwendig.
Bregenz „Sie werden in Mitteleuropa keinen günstigeren Stromanbieter finden“, ist illwerke-vkw-Vorstand Christof Germann überzeugt. Die Zahlen zeigen es: Seit Juli bezahlen illwerke-vkw-Kunden 15,7 Cent netto je Kilowattstunde, ab Jänner werden es 12,7 Cent sein. Rechnet man die „Landes-Strompreisbremse“ ein (3 Cent pro Kilowattstunde), werden die Vorarlberger illwerke-vkw-Kunden ab dem Jahreswechsel noch 9,7 Cent bezahlen. Dieser Energiepreis wird bis 31. März 2025 garantiert.
Gesetzesänderung nötig
Das erklärte Germann bei einer Pressekonferenz mit Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftskammer-Präsident Wilfried Hopfner und AK-Präsident Bernhard Heinzle am Mittwoch. Und auch für jene Kunden des Landesstromversorgers, die im Sommer nicht in den neuen günstigeren Vertrag gewechselt sind, gibt es eine Lösung, damit ihnen nicht plötzlich der Strom ausgeht: Eine im Jänner vorzunehmende Gesetzesänderung auf Landesebene wird für Vorarlberger Stromkunden einen ungewollten vertragslosen Zustand verhindern. Bisher haben etwa 170.000 Strombezieher das Produkt gewechselt, aktuell wechseln täglich rund 1000 Personen vom alten in das neue Produkt. Wallner erklärte, dass der bis Mitte 2024 laufende Stromrabatt bis Ende März 2025 verlängert werde, auch dazu ist eine Gesetzesänderung notwendig. Der Stromrabatt kostet pro Jahr etwa 28 Mill. Euro und wird zur Gänze aus der illwerke-vkw-Dividende bestritten.